Zwei außergewöhnliche Menschen geben ihr Bundesverdienstkreuz zurück, um ein Zeichen gegen die neue Migrationspolitik zu setzen – und das hat große Wellen geschlagen!
In einer bemerkenswerten Geste haben der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano und der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg beschlossen, ihre Bundesverdienstkreuze zurückzugeben. Dies geschieht als Reaktion auf die umstrittenen Abstimmungen im Bundestag zur Verschärfung der Migrationspolitik, die mit Unterstützung der AfD ermöglicht wurde. Steinmeier, der Bundespräsident, hat in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von Zivilcourage und Menschenwürde hingewiesen.
Albrecht Weinberg, der als KZ-Überlebender 1941 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde, betont, dass seine Entscheidung, seine Auszeichnung zurückzugeben, eng mit der gegenwärtigen politischen Lage in Deutschland verknüpft ist. Mit seiner Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes führt er seinen persönlichen Kampf gegen Diskriminierung und Intoleranz fort. Er will ein Zeichen setzen und die Öffentlichkeit dazu anregen, über die Bedeutung von Menschlichkeit und Solidarität nachzudenken.
Auch die junge Aktivistin Salome Saremi-Strogusch, die für ihren Kampf gegen Diskriminierung ausgezeichnet wurde, reagiert auf die Entscheidung der Politiker und der gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland. Ihr Engagement und der Erhalt des Bundesverdienstkreuzes scheinen in starkem Gegensatz zu den aktuellen Entscheidungen des Bundestages zu stehen. Für sie ist es äußerst wichtig, ihre Stimme zu erheben und Zivilcourage zu zeigen – so wie sie es auch in der Vergangenheit getan hat.
Diese Rückgaben von Auszeichnungen sind nicht nur individuelle Entscheidungen, sondern signalisieren ein wachsendes Unbehagen in der Bevölkerung über die Richtung, in die sich die deutsche Politik bewegt. Tatsächlich zeigt der Vorfall, wie politische Entscheidungen aus der Geschichte heraus sehr persönliche Konsequenzen haben können. Es ist nicht nur ein Verzicht auf eine Auszeichnung, sondern auch ein Aufruf zur Reflexion über die Werte, für die diese Auszeichnungen ursprünglich verliehen wurden.
Wusstest du, dass das Bundesverdienstkreuz die höchste Auszeichnung ist, die an Bürger deutscher Staatsangehörigkeit oder an Personen, die für Deutschland besonders hervorstechende Leistungen vollbracht haben, verliehen werden kann? Ursprünglich wurde es 1951 eingeführt, um das Engagement und den Einsatz für die Gesellschaft zu würdigen. Albrecht Weinberg ist nicht nur ein Überlebender des Holocaust, sondern auch ein Mahner für die Werte, die in der Vergangenheit für das Leben vieler Menschen von entscheidender Bedeutung waren. Sein Schritt zeigt, dass diese Werte auch heute noch verteidigt werden müssen, gegen jede Form von Diskriminierung und Ungerechtigkeit.
Der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano und der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg wollen ihre Auszeichnungen zurückgeben. Bundespräsident Steinmeier ...
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