Der Chemiekonzern Evonik steht vor einem radikalen Umbau, der die Struktur grundlegend verändern wird – und dabei fallen noch viele Stellen weg!
Der Chemiekonzern Evonik, mit Sitz in Essen, steht vor einem der größten Umbrüche seiner Unternehmensgeschichte. Als Reaktion auf die sich verändernde Marktlandschaft hat das Unternehmen beschlossen, seine Struktur radikal zu reformieren. Dabei wird der Konzern seine Geschäftsbereiche auf zwei Hauptsparten konzentrieren und gleichzeitig zahlreiche Abteilungen und sogar Vorstandsebenen abbauen. Bis zu 7000 Mitarbeiter werden voraussichtlich von diesen Veränderungen betroffen sein, was nicht nur die Belegschaft, sondern auch die Unternehmenskultur auf den Kopf stellen wird.
In einer Zeit, in der viele Unternehmen nach Expansion streben, handelt Evonik im Gegensatz dazu und setzt auf eine schlankere Strategie. Der Fokus liegt auf den Segmente Specialty Additives und Nutrition & Care sowie Smart Materials. Dies bedeutet, dass vor allem die Standorte Marl und Wesseling voraussichtlich veräußert werden sollen. Der Druck auf Unternehmen, sich an die schnelllebigen Marktbedingungen anzupassen, wird immer größer, und Evonik sieht sich gezwungen, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig frische Impulse für Innovationen zu setzen.
Die teils radikalen Maßnahmen werden oft mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachtet. Auf der einen Seite steht das Bedauern über die Kündigungen und den Verlust von Arbeitsplätzen; auf der anderen Seite erhofft sich das Management von Evonik mit diesen Maßnahmen eine stärkere Ausrichtung auf zukünftige Trends und eine nachhaltige Marktpräsenz. Evonik-Chef Christian Kullmann hat betont, dass diese Umstrukturierungen durch gezielte Einsparungen und Neuausrichtungen geschehen, um den Herausforderungen der Chemiebranche besser begegnen zu können. Ob diese Strategie aufgeht, bleibt abzuwarten.
Ein so weitreichender Umbau ist alles andere als einfach, doch für Evonik könnte er der Schlüssel zur Revitalisierung des Unternehmens sein. Interessanterweise stellt sich bei vielen großen Konzernen, die in den letzten Jahren ähnliche Schritte unternommen haben, heraus, dass die Konzentration auf Kernkompetenzen oft zu einer erfreulichen Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit führt. Schauen wir einmal zurück: Die letzte umfassende Umstrukturierung eines DAX-Unternehmens führte in den meisten Fällen zu neuem Wachstum und einer stärkeren Marktposition.
Wenn man bedenkt, dass die europäischen Chemiekonzerne in der gegenwärtigen globalen Wirtschaftslage nicht nur Größenprobleme, sondern auch ernste Herausforderungen in der Bereich Nachhaltigkeit meistern müssen, könnte Evoniks strategische Neuausrichtung als nimmt ein absurder, wenn auch notwendiger Schritt erscheinen. Eines ist jedoch sicher: Die nächsten Monate werden zeigen, ob Evonik mit diesen Maßnahmen den Spagat zwischen Effizienz und Innovationskraft meistern kann.
Der Chemiekonzern Evonik krempelt seine Struktur grundlegend um und ruht künftig auf zwei Säulen. Durch Umbau, Sparprogramme und den Verkauf von ...
Der Spezialchmie-Konzern fokussiert sich auf zwei Segmente. Geschäft an den Standorten Marl und Wesseling soll veräußert werden.
Der Essener Chemiekonzern soll schlanker und schlagkräftiger werden. Im Rahmen des Sparprogramms sollen rund 2000 Stellen wegfallen.
Der Chemiekonzern schafft zig Abteilungen ab und streicht Vorstandsebenen. Bis zu 7000 Mitarbeiter könnte das Unternehmen dabei abgeben.
Die einzelnen Geschäftsbereiche der Sparten Specialty Additives, Nutrition & Care sowie Smart Materials werden zum 1. April 2025 in den zwei neuen Sparten ...
Evonik steht der größte Umbau seiner Geschichte bevor. 2.000 Stellen will der Essener Chemiekonzern streichen – und es könnten deutlich mehr werden.
Dem Essener Chemiekonzern Evonik steht ein tiefgreifender Umbau bevor. Wie heute bekannt wurde, sollen 7.000 Stellen wegfallen.
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Der Chemiekonzern Evonik stellt sich neu auf. Alles soll schlanker und klarer werden. Wie es mit dem Service-Geschäft mit 3.600 Beschäftigten in Marl und ...
Wie Evonik mit Stellenabbau, Frauenmehrheit im Vorstand und globaler Neuaufstellung den größten Umbau seiner Geschichte plant.
Evonik-Chef Christian Kullmann schrumpft den Konzern. Ob das genügt, um sich von den trüben Aussichten der Branche abzusetzen?
Evonik-Chef Christian Kullmann schrumpft den Konzern. Ob das genügt, um sich von den trüben Aussichten der Branche abzusetzen?
Evonik-Chef Christian Kullmann schrumpft den Konzern. Ob das genügt, um sich von den trüben Aussichten der Branche abzusetzen?
Der Chemiekonzern Evonik hat zwar auch schon bessere Zeiten erlebt. Seine Umbaupläne sollten aber trotzdem nicht als Alarmsignal missverstanden werden.