In "Reschke Fernsehen" will Anja Reschke "Journalismus und Recherche eine Bühne bieten". Am 2. Februar ab 23.35 Uhr lief die erste Sendung im Ersten.
Ich finde das "ZDF Magazin Royale" eine sehr kreative Sendung und Jan Böhmermann ist ein sehr kreativer und vielseitiger Moderator. Das ist vielleicht auch das, was es so ein bisschen von anderen Formaten unterscheidet: Am Ende geht es mir nicht darum, irgendetwas oder irgendjemanden fertig zu machen oder zu zerstören, sondern es geht mir darum, das Thema aufzuzeigen. Da muss man auch sagen: Hey, hier ist unser Thema, und es kann gar nicht genug glänzen und groß genug gefeiert werden. Aber nachdem die CSU seit Jahrzehnten postuliert, dass Bayern und CSU zusammengehören, darf man auch sagen, dass es um Bayern geht. Natürlich ist das, was ich mitbringe, eine journalistische Glaubwürdigkeit und die würde ich gerne auch ausspielen und zum Zentrum dessen machen. Es kommt mir immer so ein bisschen vor, dass wenn wir uns als Bundesrepublik als große Familie sehen, dann ist Bayern und die CSU immer der Onkel, der breitbeinig ein bisschen zu spät auf die Party kommt, auf den Tisch haut und sagt: Ich bin der Geilste. Ich kann mir vorstellen, dass es aber nicht unbedingt um Weißwurst und Jodeldiplom geht, oder? Ich glaube, das ist auch immer so ein bisschen Typsache. Aber Bayern hat dieses Jahr Landtagswahlen, und wenn Bayern Landtagswahlen hat, dann heißt es für den Rest der Republik immer: aufpassen! Er sagte dann, er würde es gar nicht "Lügenpresse" nennen, sondern er würde diese manipulierenden Medien "Reschke Fernsehen" nennen, was mich damals etwas irritiert hat. Ich saß mit ihm 2016 in der Sendung "Hart aber fair", und damals ging es um Lügenpresse und manipulierende Medien - das war ja der Vorwurf der AfD. Am Ende geht es gar nicht um Bayern, sondern um die CSU.
Journalismus trifft Unterhaltung« – so bewirbt die ARD Anja Reschkes neue Show. Doch beim Zuschauen stellt sich der »Gala«-Effekt ein: Man blättert von ...
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Anja Reschke nimmt in der ersten Ausgabe ihrer eigenen Sendung im NDR Bayerns Politiker aufs Korn. Die TV-Kritik zur Debüt-Sendung.
(Daland Segler) Frankfurt – Ein doch etwas sperriger Titel: „Reschke Fernsehen“. Die Methode kennen wir schon von der „heute show“, aber diese Wegelagerei, bei der man wahllos unbedarfte Passanten anspricht und sie letzten Endes vorführt, spekuliert doch zu sehr auf Schadenfreude. Anja Reschkes Debüt weist überhaupt quasi notgedrungen ein paar Ähnlichkeiten mit anderen Satire-Beiträgen auf, vor allem mit Christian Ehrings „extra drei“, aber dort wie hier fallen immer noch ein paar Skandälchen ab, etwa das lautlose Verschwinden des von Andi „Maut“ Scheuer großspurig angekündigten „Deutschen Zentrums für Mobilität“. Wie sie die Und die drehe sich um ihr Leib- und Lebensthema, verrät die Frau vom Norddeutschen Rundfunk: Bayern.
Anja Reschke, die über Jahrzehnte das NDR/ARD-Magazin "Panorama" prägte, soll nun quasi der Jan Böhmermann des Ersten sein. Das ist ein Vergleich, dem sich ...
Und wenn sie sich trauen, wirklich einen eigenen Weg zu finden, statt die Abgrenzung von besagtem ZDF-Format nur in Interviews zu behaupten. Charme, den die Sendung mit der Zeit durchaus noch entfalten könnte, wenn die Verantwortlichen noch etwas nachschärfen, sich trauen, komplexere und unerwartete Themen aufzugreifen, statt nach der "Low Hanging Fruit" zu greifen. Dort ist jedenfalls die eigentliche Heimat für einen Einspieler wie den, in dem Norddeutschen glaubhaft gemacht wurde, dass bei ihnen vor der Haustür nun ein bayerischer Windpark entsteht. Die Produktion hat immerhin ihr Möglichstes getan, um die Sendung passgenau auf Anja Reschke zuzuschneiden und auf viele Stolpersteine wie ein Stand-Up oder Publikum im Studio verzichtet - und tatsächlich macht Reschke ihre Sache gar nicht schlecht. Aber wenn's halt passt in das Bild der Lächerlichmachung, das im Norden, Osten und Westen auch deshalb gut ankommen dürfte, weil ja trotz zwischenzeitlicher Archivierung durchaus Wahres am gezeichneten Bild dran ist, wie selbst ein halbwegs reflektierter Bayer zugeben muss. Das Problem: Über die Bayern und die CSU wurde fast jeder Spruch schon gemacht, fast jeder peinliche Ausschnitt gezeigt und belacht.
Sitzt zwischen allen Stühlen und auf jedem zu wenig: Das neue ARD-Format "Reschke Fernsehen" muss seinen Platz in der dicht besiedelten Welt der ...
"Haltung zeigen": Dafür steht Anja Reschke bis heute. Wie die Moderatorin über Anfeindungen denkt und was sie nun im Ersten plant, erzählt sie im Interview.
Und diese Tür mit zu verteidigen, finde ich eine ehrenvolle Aufgabe und die werde ich mir auch nicht verbieten lassen. Jeder muss zu jedem Thema auch noch mal was sagen, das finde ich etwas anstrengend. Und das ist auch richtig. Aber trotzdem muss ich zugeben: Wünschen tue ich das keinem. Ich weiß, welche Themen was auslösen, und ich weiß auch, aus welchen Ecken welche Anfeindungen mit welcher Motivation kommen. Das ist Diskurs und den müssen wir aushalten. Und das finde ich auch gut, weil man die Nähe zum Programm behält, und Journalistin natürlich der Beruf ist, den ich mal gewählt habe und der meine Leidenschaft ist. Ich bin jemand, der in der Öffentlichkeit sehr klar für Grundwerte einsteht, für eine tolerante, weltoffene, gleichberechtigte und liberale Gesellschaft. Bedauerlich finde ich es nur, wenn man so fest ist in seiner Meinung, dass man andere Argumente gar nicht mehr zulässt, anderen Meinungen nicht mal mehr zuhören kann. Ich hab ja immer beides gemacht, auch neben den Führungsaufgaben weiter moderiert, "Panorama", "Wissen vor Acht" und "ZAPP". Aber ich habe einen Programmbereich mit über 100 Festangestellten und 300 Freien geleitet, da ist einiges zu tun. Eine "Recherche-Show" mit dem Anspruch, unterhaltend zu sein: Das will Anja Reschke jetzt im Ersten etablieren.
Anne Reschke präsentiert ab heute ihre neue Show im Ersten. In Anne Reschkes neuer Late-Night-Show „Reschkes Fernsehen“ dreht sich heute um 23: ...
In Anne Reschkes neuer Late-Night-Show „Reschkes Fernsehen“ dreht sich heute um 23:35 Uhr im Ersten alles um Bayern. „Das was sie erwartet ist knallharter Journalismus“, stellt Anne Reschke am Anfang der heutigen ersten Folge „Reschkes Fernsehen“ klar. „Bayrische Wahlversprechen werden schnell mal teuer und gehen uns alle an“, findet Reschke und fügt hinzu „In diesem Jahr könnte es um Energie gehen.“
Sitzt zwischen allen Stühlen und auf jedem zu wenig: Das neue ARD-Format "Reschke Fernsehen" muss seinen Platz in der dicht besiedelten Welt der ...
Der Titel ihres Fernsehformats stammt von Alexander Gauland und ohne Gauland wäre Anja Reschke kaum in die Liga der linksliberalen Edelfedern aufgestiegen.
Der Titel ihres Fernsehformats stammt von Alexander Gauland und ohne Gauland wäre Anja Reschke kaum in die Liga der linksliberalen Edelfedern aufgestiegen.
Spannender Prime-Time-Kampf zwischen dem Ersten und dem ZDF: Die Krimi-Reihe "Die Füchsin" kam dem ZDF-Hit "Der Bergdoktor dank neuem Zuschauerrekord ...
Als Moderatorin des Magazins "Panorama" kennt man Anja Reschke seit mehr als 20 Jahren. Nun hat sie eine satirische Sendung bekommen.
[Fernsehen](https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/tv/)" mit Anja Reschke (50) im Ersten eingeschaltet. Spektakuläre Momente vor laufender Kamera" 920.000 (3,8 Prozent), Kabel eins mit der Gastrosoap "Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!" 750.000 (2,9 Prozent) und RTLzwei mit der Sozialreportage "Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt" 530.000 (2,0 Prozent).
Anja Reschke startete ihre neue Sendung mit dem Thema Bayern. Das war weder großes Kino noch knallharter Journalismus. „Reschke Fernsehen“ zeigte vor allem, ...
Oder ist es vielleicht noch trauriger, zu denken, man müsse es den Menschen so unter die Show-Snacks mischen? Man bleibt also in den alten Schablonen, um sich über die alten Schablonen lustig zu machen. Oft macht man sich in Reschke Fernsehen über Herkunft und Identität lustig, um dann aber schnell zu versichern, dass Reschke das darf, denn sie ist echte Bayerin. Einen gemeinsamen Feind zu haben, die AfD, Corona-Leugner, Windkraftgegner, das kann vielleicht tröstlich sein, jedoch nicht mehr so richtig lustig. Die Welt ist mies – und was da hilft, ist kein Humor, sondern ein gutes Gefühl. Haha, die im Norden wollen, dass Windräder im Süden gebaut werden, aber nicht vor der eigenen Tür. Denn in der Zeit, in der man die 10-Stunden-Regel beschreibt, stirbt so ziemlich jeder Witz. Denn die beginnt nicht mit einem Witz, nicht mit einem Showtreppen-Auftritt und dem darauf folgenden Late-Night-Monolog. Die Journalistin und Moderatorin Anja Reschke macht jetzt eine Unterhaltungssendung in der ARD und das scheint eine große Nummer zu sein, schließlich berichteten die großen Zeitungen schon vorab, schickten ihre alten Herren vor den Bildschirm. Und das Ergebnis kann man gleich verraten: Die finden die Sendung, die als eine Late-Night-Show angekündigt wurde, gar als Konkurrenz zu Jan Böhmermann, nicht lustig. Denn Reschke wurde [mit einem Tagesthemen-Kommentar](https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-106579.html) so richtig berühmt, in dem sie Hetze gegen Flüchtlinge kritisierte und daraufhin viel Beleidigungen erfuhr. [ersten Folge](https://www.ardmediathek.de/video/reschke-fernsehen/ego-land-bayern-so-zieht-die-csu-uns-alle-ab/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3XzIwMjMtMDItMDItMjMtMzU) Reschke Fernsehen, die jetzt in der ARD ausgestrahlt wurde, deutlich.
Berlin - Ordentlicher Start für die halbstündige Show der langjährigen «Panorama»-Moderatorin: Im Schnitt 1,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.
Spektakuläre Momente vor laufender Kamera" 920.000 (3,8 Prozent), Kabel eins mit der Gastrosoap "Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!" [Anja Reschke](/lifestyle/leute/themen/anja-reschke-6420432.html) (50) im Ersten eingeschaltet. Das entsprach beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 12,0 Prozent ab 23.35 Uhr für das vom Norddeutschen Rundfunk als "Recherche-Show" bezeichnete Format.
Anja Reschke hat jetzt eine Late-Night-Sendung in der ARD, die Journalismus und Humor verbinden will. Klingt stark nach Böhmermann im ZDF.
Gauland sitzt in einer Talksendung, das Ganze ist schon eine Weile her, und spricht über die Rolle der Öffentlich-Rechtlichen in der Flüchtlingskrise. In der ersten Folge geht es dann auch milieugerecht um das Gottseibeiuns-Duo linksgrüner Medienmacher: Bayern und die CSU. Anja Reschke hat jetzt eine Late-Night-Sendung in der ARD, die Journalismus und Humor verbinden will.
In ihrer neuen ARD-Show „Reschke Fernsehen“ will die preisgekrönte Journalistin Anja Reschke Politisches locker präsentieren.
Das ist sonst nicht unbedingt schlecht, es ist aber ungelenkes Handwerk.“ „Reschke Fernsehen“ ist keine Late Night. Am Ende steht die Erkenntnis: Bayern ist nicht ganz so toll, wie CSU-Politiker gern behaupten, und das Dirndl ist gar kein Traditionskleid, sondern ein Marketingkonstrukt aus dem 19. „Sich über Bayern lustig zu machen, ist erst mal einfach“, sagt sie selbst. Das mehr ist als adrett aufbereitete Google-Treffer. Aber die Bewimpelung ist unklar. Das ist putzig, denn Recherche gehört im Kern zu jeder Sendung und zu allem journalistischen Schaffen, in welcher Spielart auch immer. „Wir machen hier wirklich großes Kino“, verspricht Anja Reschke zu Beginn ihrer neuen, 30-minütigen ARD-Show – um dann gleich klarzustellen: Das mit der glitzernden „Show“ sei natürlich nur ein Verkaufstrick, um die ARD-Chefs zu überzeugen, ihr eine eigene Sendung zu geben „In Wahrheit geht es hier um knallharten Journalismus. 2018 erhielt sie den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für die Eigenschaft, „Toleranz ohne Beliebigkeit und Stehvermögen ohne Sturheit“ zu zeigen. Um dann genau das zu tun: Sie macht sich über Bayern lustig. Sie ist als preisgekrönte Kommentatorin furchtlos und präzise, sie geht auch dahin, wo es wehtut. Und es fehlt auch an drei Eigenschaften, die essenziell sind für eine Sendung, die das sein will, was ihre sein soll: Tempo, Witz und Timing.
In ihrer neuen ARD-Show „Reschke Fernsehen“ will die preisgekrönte Journalistin Anja Reschke Politisches locker präsentieren.
Das ist sonst nicht unbedingt schlecht, es ist aber ungelenkes Handwerk.“ „Reschke Fernsehen“ ist keine Late Night. Am Ende steht die Erkenntnis: Bayern ist nicht ganz so toll, wie CSU-Politiker gern behaupten, und das Dirndl ist gar kein Traditionskleid, sondern ein Marketingkonstrukt aus dem 19. „Sich über Bayern lustig zu machen, ist erst mal einfach“, sagt sie selbst. Das mehr ist als adrett aufbereitete Google-Treffer. Aber die Bewimpelung ist unklar. Das ist putzig, denn Recherche gehört im Kern zu jeder Sendung und zu allem journalistischen Schaffen, in welcher Spielart auch immer. „Wir machen hier wirklich großes Kino“, verspricht Anja Reschke zu Beginn ihrer neuen, 30-minütigen ARD-Show – um dann gleich klarzustellen: Das mit der glitzernden „Show“ sei natürlich nur ein Verkaufstrick, um die ARD-Chefs zu überzeugen, ihr eine eigene Sendung zu geben „In Wahrheit geht es hier um knallharten Journalismus. 2018 erhielt sie den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für die Eigenschaft, „Toleranz ohne Beliebigkeit und Stehvermögen ohne Sturheit“ zu zeigen. Um dann genau das zu tun: Sie macht sich über Bayern lustig. Sie ist als preisgekrönte Kommentatorin furchtlos und präzise, sie geht auch dahin, wo es wehtut. Und es fehlt auch an drei Eigenschaften, die essenziell sind für eine Sendung, die das sein will, was ihre sein soll: Tempo, Witz und Timing.