ARD

2023 - 1 - 1

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SWR-Intendant Kai Gniffke übernimmt ARD-Vorsitz. Ein Interview (Süddeutsche Zeitung)

Den Vorsitz der krisengebeutelten ARD übernimmt nun SWR-Intendant Kai Gniffke. Ein Gespräch mit dem, der es richten muss.

[Kai Gniffke](/thema/Kai_Gniffke) im 17. Seit deren Rauswurf im Sommer ist die gesamte ARD in eine historische Krise gerutscht. Im 13. Stock des RBB übernahm denselben Posten vor einem Jahr [Patricia Schlesinger](https://www.sueddeutsche.de/medien/rbb-patricia-schlesinger-polizeipraesidentin-dinner-1.5636644). Im SWR residiert Intendant In Gniffkes Büro liegt Büroteppich, der Intendant hat eine kleine Fußballtorwand aufgestellt.

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Rundfunkanstalten: Neuer ARD-Vorsitzender warnt vor ... (heise online)

Nach dem RBB-Skandal wächst die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sollten ARD und ZDF fusionieren? Der neue ARD-Vorsitzende hält das für einen ...

In der Debatte um Reformen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist zuletzt der Gedanke einer Fusion von ZDF und ARD wieder stärker diskutiert worden. Himmler betonte auch: "Es ist wichtig, dass wir in Deutschland einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben, der an entscheidenden Stellen auch im Wettbewerb steht und deshalb auch Pluralität, Vielfalt und Qualität zutage fördert." Gniffke hatte vor kurzem zudem Unmut von Gewerkschaftern wegen einer Bemerkung in einem "Spiegel"-Interview auf sich gezogen. Vor Tagen hatte sich auch der Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), Norbert Himmler, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur ablehnend zu der Fusionsfrage geäußert: "Ich finde es falsch, den publizistischen Wettbewerb von ARD und ZDF infrage zu stellen. Auch in Südosteuropa ist freie Berichterstattung in Teilen schwer bedroht." Gniffke sagte auch: "Ich bin der festen Überzeugung, dass uns der publizistische Wettbewerb in Deutschland bisher sehr gutgetan hat."

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Wie sollen ARD und ZDF reformiert werden? (Sächsische.de)

Die Debatte um eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewinnt ein wenig an Fahrt. Nachdem ARD-Chef Tom Buhrow unlängst sogar eine – wohl ...

Auf der anderen Seite stärken wir die Kultur im Digitalen." Mit Blick auf Gniffkes Reformvorschläge sagt sie der Sächsischen Zeitung: "Wir werden weiter die Stärken unserer linearen Welle MDR Kultur nutzen und sehen hierfür auch den Zuspruch beim Publikum. Als elementar bezeichnete er "Qualitätsjournalismus": "Wir haben die ARD und das ZDF nicht, weil wir gerne Fußball sehen wollen oder 'Wetten, dass', oder tolle Kulturfilme." Es sei ein "Trugschluss", dass die bloße Reduktion des Angebots zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz führe: "Die Strukturentwicklung muss mit einem Zugewinn bei der Attraktivität und Meinungsbildungsfunktion in der digitalen Medienwelt einhergehen." Auch dass Gniffke eine Strukturreform anregt, unterstützt der Chef der sächsischen Staatskanzlei: "Die ARD würde damit lange gepflegtes Besitzstandsdenken verlassen und sich einer wirklichen Reform öffnen", sagt Schenk der Sächsischen Zeitung. Trotzdem ziehen wir das durch", sagt Gniffke, der Intendant des SWR ist.

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Kai Gniffke: Warum der neue ARD-Chef eine Fusion mit dem ZDF ... (Horizont.net)

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht so stark wie schon lange nicht mehr in der Kritik. SWR-Intendant Kai Gniffke ist jetzt der neue ARD-Vorsitzende ...

Das setze ich voraus und das ist machbar. Im Moment ist die ARD der erfolgreichste Streaminganbieter aus Deutschland, ich möchte aber, dass wir der erfolgreichste in Deutschland werden.Aktuell läuft der Anmeldeprozess der öffentlich-rechtlichen Sender bei einer unabhängigen Finanzkommission für den Haushalt der nächsten Jahre, es geht auch um den Rundfunkbeitrag der Zukunft. Die Frage ist immer: Treffe ich bei der ARD auf Themen, Menschen und Ansichten, die mich inspirieren oder zum Denken anregen? Ich finde, dass uns das in der "Tagesschau" in den 16 Jahren, die ich als damaliger Chefredakteur beurteilen kann, ganz gut gelungen ist. Ich will es nicht für alle Zeit ausschließen, aber im Moment fände ich es nicht klug, weil dieses Regionalfenster ein kleines wäre.Es gibt immer wieder Kritik daran, die ARD sei in der Berichterstattung politisch einseitig. Kann ich mich an genug unterschiedlichen, klar gekennzeichneten Meinungen in der ARD auch mal reiben, zum Beispiel in den "Tagesthemen"? Das, was für die Radiowellen gilt, gilt auch für das Regionalfernsehen. Wenn ich mir anschaue, was in Europa um uns herum passiert: Wie gerade die BBC klein gemacht wird, dass Frankreich sich aus der unabhängigen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verabschiedet, in Dänemark der Rundfunk geradezu klein gehackt wird. Es ist wichtig, den Kolleginnen und Kollegen dort zu sagen: Wir brauchen Euch, Ihr seid Teil der ARD Familie. Die haben wir, hier sehen wir uns in der Verantwortung. Und wir möchten diejenigen sein, die helfen, Wirklichkeit und Fälschung auseinanderzuhalten. Die Menschen in der Region brauchen eine starke Stimme aus Brandenburg und Berlin.

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Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - Der neue ARD-Vorsitzende warnt ... (Deutschlandfunk)

Der 62-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur in einem Interview zum Amtsantritt: „Unabhängiger Journalismus ist im Moment auf dem Rückzug, ...

In der Debatte um Reformen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk war zuletzt auch der Gedanke einer Fusion von ZDF und ARD wieder stärker diskutiert worden. Vor Tagen hatte sich auch der Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens, Norbert Himmler, in einem DPA-Gespräch ablehnend zu Fusionsvorschlägen geäußert: „Ich finde es falsch, den publizistischen Wettbewerb von ARD und ZDF infrage zu stellen. Auch in Südosteuropa ist freie Berichterstattung in Teilen schwer bedroht.“

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Gendern: Neuer ARD-Vorsitzender nutzt kein Binnen-I und ... (B.Z. Berlin)

Der neue ARD-Vorsitzende Kai Gniffke ist beim Gendern eher verhaltener.

Gniffke, der auch Intendant des Südwestrundfunks (SWR) ist, sagte im dpa-Interview auf die Frage, ob er gendere: „Ich möchte so sprechen und schreiben, dass sich alle Menschen angesprochen fühlen. Manche setzen an die Stelle auch einen Doppelpunkt oder einen Unterstrich. Das Gendersternchen wie bei Lehrer*innen ist eine Möglichkeit.

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Gniffke will Streaminganbietern in Deutschland Konkurrenz machen (SWR)

Nach dem Skandal um die ehemalige rbb-Spitze übernimmt SWR-Intendant Kai Gniffke vorzeitig den ARD-Vorsitz für die kommenden zwei Jahre.

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Neuer ARD-Vorsitzender Gniffke: "Mehr Kooperation ist das Gebot ... (SWR)

Zum neuen Jahr übernimmt SWR-Intendant Kai Gniffke den ARD-Vorsitz. Als eine der wichtigsten Aufgaben, sieht er die digitale Transformation.

Arthrose in Flensburg sei genauso schmerzhaft wie in Friedrichshafen - deshalb brauche die ARD keine neun Gesundheitsmagazine, sondern nur eins oder vielleicht zwei. Das ist das Entscheidende, dass wir auch die Menschen, die in den nächsten 20, 30 Jahren für dieses Land Verantwortung tragen, jeden Tag versorgen, mit relevanten Inhalten, mit dem, was diese Gesellschaft wirklich umtreibt." Jetzt will er nach vorne blicken und sich auf die Zukunft konzentrieren: "In wenigen Jahren werden mehr Menschen nicht-lineare Inhalte nutzen und nur noch in geringerem Maße lineare Programme verfolgen. "4,5 Millionen Nutzende werden auf einer ganz jungen Plattform wie Instagram jeden Tag versorgt, nicht mit lustigen Katzenvideos, sondern mit relevanten Inhalten. Diesem Ziel möchte ich in zwei Jahren deutlich nähergekommen sein", sagte Gniffke. Beim Thema Transparenz habe die ARD große Fortschritte gemacht und über Wirtschaftliches Rechenschaft abgelegt, betonte Gniffke im SWR-Interview.

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Kai Gniffke positioniert sich in Antritts-Interview gegen Fusion von ... (turi2)

Antritts-Ansage: Kai Gniffke startet in seine Amtszeit als ARD-Chef mit einer Interview-Runde und schließt gegenüber der dpa dabei direkt die Möglichkeit ...

Der "Süddeutschen Zeitung" gegenüber zeigt er sich "sicher, dass wir mit Arbeitsteilung zu journalistischer Exzellenz kommen". Sein Interims-Vorgänger [Tom Buhrow](https://www.turi2.de/index/koepfe/buhrow-tom/), weiterhin WDR-Intendant, hatte das Thema einer Fusion selbst angestoßen, ZDF-Intendant [Norbert Himmler](https://www.turi2.de/index/koepfe/himmler-norbert/) hatte sich zuletzt mit ähnlichen Argumenten wie nun Gniffke gegen die Idee positioniert. Er ruft die ARD dazu auf, ihr "Schicksal in die eigenen Hände" zu nehmen, statt auf Vorgaben aus Medienpolitik oder Aufsichtsgremien zu warten. Bis 2030 wünscht er sich, dass ARD und ZDF die erfolgreichste Streaming-Plattform Deutschlands werden. Zudem mahnt Gniffke ARD-intern mehr Kooperation an in Bereichen, die nicht den regionalen Kern der Sender darstellen wie etwa Gesundheitsthemen. [Kai Gniffke](https://www.turi2.de/index/koepfe/gniffke-kai/) startet in seine Amtszeit als ARD-Chef mit einer Interview-Runde und schließt gegenüber der dpa dabei direkt die Möglichkeit einer Fusion mit dem ZDF aus.

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