Zudem übt er Kritik an WDR-Intendant Tom Buhrow, der inzwischen auch den ARD-Vorsitz innehat. „Das Bedauerliche ist, dass die Intendanten sich Fragen stellen, ...
Eine Umgestaltung müsse daher nicht nur von den Intendanzen, sondern auch von der Politik vorangetrieben werden. Er selbst stand jahrzehntelang am Nachrichtentisch der ARD-„Tagesthemen“, nun betrachtet Ulrich Wickert die Krise, in der sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) derzeit befindet, eher von außen. „Mut entdeckt man nicht plötzlich, man hat ihn“, sagt Wickert in Bezug auf fehlende Reformen im ÖRR. Aufgrund der beitragsfinanzierten Programmgestaltung sei der ÖRR in einer besonderen Verantwortung, sagt der langjährige ARD-Moderator. Eine Umgestaltung dürfe aber nicht nur von den Intendanzen ausgehen. Dazu trage nicht nur ein Nachwuchsproblem bei, sondern auch ungeklärte Beschäftigungsverhältnisse, sagt Ulrich Wickert.