Katze

2022 - 8 - 8

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Katzen verstehen: Was Ohren, Augen und Schwanz über die ... (RND)

Manche Menschen halten Katzen für aus dem Nichts angreifende Biester. Dabei zeigen die Tiere vorher meist sehr genau, wie es ihnen gerade geht.

Denn als Kind nutzte die Katze das Treteln, um den Milchfluss der Mutterkatze anzuregen. Je stärker die Katze den Schwanz bewegt, desto angespannter ist sie. Schleckt eine Katze einen Menschen ab, ist das ein Beweis großer Zuneigung – wenn nicht gerade die Reste eines Brathähnchens an den Fingern kleben. Das Gegenteil ist das sogenannte Drohstarren. Damit versuchen Katzen, ihr Gegenüber einzuschüchtern. Manchmal dient das Anstarren unter Artgenossen dazu, die Rangfolge (neu) festzulegen. Es handelt sich also um eine freundliche Geste, sie „beschwichtigt und drückt die eigene Harmlosigkeit aus“, schreibt Buchautorin Hofmann. Untereinander blinzeln Katzen sich an, um aggressivem Verhalten vorzubeugen. Das Tier signalisiert, dass es keine Lust hat, gestreichelt zu werden. Auf die Tiere wirkt dies bedrohlich – im schlimmsten Fall greifen sie an. Schnuppert das Tier daran oder schmiegt sich an, darf man es vorsichtig knuddeln. Es wirkt auf sie, als greife die Katze ganz plötzlich und ohne Vorankündigung an. Katzen knurren oder fauchen, wenn sie sich erschrecken oder bedroht fühlen. Manche Katzen knurren zwar auch, wenn sie ihr Lieblingsspielzeug erbeutet haben, lassen sich dieses aber ohne Probleme von Besitzerin oder Besitzer abnehmen. Die Tiere hören damit nicht nur, sondern zeigen auch ihre Stimmung. Klappen Katzen ihre Ohren schräg nach hinten gen Kopf, signalisiert dies Angst. Ein ärgerliches Tier hat aufgerichtete Ohren, die weit nach hinten gedreht sind. Genauso wie Hunde zeigen Katzen auf vielerlei Weise, wie es ihnen gerade geht – und wann man sie lieber nicht (mehr) streicheln sollte.

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