18 russische Leichtathleten dürfen zwar bei internationalen Wettbewerben als neutrale Sportler starten, nicht aber bei der WM. Ein hochrangiger ukrainischer ...
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, den Übergang zu einer friedlichen Lösung des Konflikts in der Ukraine zu verhindern. Die Außenminister der G20-Staaten haben unter Teilnahme des russischen Chefdiplomaten Sergej Lawrow ihr Treffen in großer Runde auf Bali begonnen. Russlands Präsident Putin hat den Westen vor einer weiteren Eskalation des Krieges in der Ukraine gewarnt. Bei den Beratungen auf der Insel Bali sei Russland mit Forderungen zahlreicher Staaten konfrontiert worden, den Krieg zu beenden, sagte US-Außenminister Antony Blinken. Ein "starker Chor aus der ganzen Welt" habe Moskau dazu gedrängt, die Angriffe einzustellen. Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) sagte in der Länderkammer, die Möglichkeit, Gaskraftwerke aus dem Markt zu drängen, damit mehr Kohlekraftwerke zum Einsatz kommen, sei ein klimapolitischer Rückschritt. Dieser sei aber geboten, um den Gasverbrauch zu verringern. Russland hatte die Gaslieferungen über Nord Stream 1 mit dem Hinweis auf die fehlende Turbine gekürzt und damit unter anderem den Versorger Uniper in die Bredouille gebracht. "Vielleicht befassen Sie sich damit einmal, wie die Heizvorschriften der öffentlichen Gebäude in Ihren Ministerien sind." "Da ist auch auf der Landesebene etwas möglich, vielleicht sogar in der Summe mehr als auf Bundesebene", sagte Habeck. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine fordern Politiker verschiedener Parteien, auch diplomatische Gespräche mit Moskau aufrechtzuerhalten. In Bezug auf die schon bestehenden Sanktionen sprach Putin einmal mehr von einem "wirtschaftlichen Blitzkrieg" des Westens, der gescheitert sei. Bei den Unternehmen handelt es sich demnach unter anderem um Gazprom, Rosneft und Rosatom. Der Vorwurf lautet auf Finanzierung des seit Februar laufenden russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Den Verlautbarungen nach sei der Versuch unternommen worden, die Unternehmenswerte zu überschreiben. Details wurden nicht genannt. Wie der "Spiegel" berichtete, konfrontierte Steinmeier im ersten Telefonat der beiden Präsidenten nach dem Affront Selenskyj persönlich mit dem Fall und verlangte von ihm mehrfach Aufklärung über die Hintergründe. Bevor er über das künftige Verhältnis der beiden und neue Reisepläne sprechen wolle, müsse zuerst noch einmal über die Vergangenheit gesprochen werden, habe Steinmeier nach Angaben von Eingeweihten bei dem Gespräch gesagt.
Seit Beginn des Krieges begegnen die ukrainischen Truppen den russischen Invasoren auch mit Ideenreichtum. Einmal mehr haben sich Tüftler in diesem Krieg ...
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Werden Frauen in der Ukraine systematisch von russischen Soldaten vergewaltigt? Das zu untersuchen, ist extrem schwer.
Belkis Wille versucht seit Monaten in der Ukraine Opfer und Beweise zu Vergewaltigungsfälle zusammenzutragen. Viele der Opfer hätten noch nicht die Kraft, über ihr Leid zu berichten oder die Tat anzuzeigen. "Viele der Opfer haben das Land längst verlassen", erzählt uns die Polizistin Olga Juskewitsch, als wir sie bei ihren Ermittlungen begleiten. Das Schwierigste sei, Vertrauen aufzubauen, berichten die Polizist*innen. Viele der Menschen seien immer noch schwer traumatisiert. Valyas Tochter nahmen sie mit, brachten sie mit anderen Frauen in ein Haus und vergewaltigten sie dort. Die 65-Jährige Valya ist bereit, mit uns zu sprechen.
An Tag 135 des russischen Krieges gegen die Ukraine spitzt sich die Lage für Zivilisten im Donbass weiter zu. Besonders im Gebiet Donezk stehen Städte und ...
Nach verschiedenen Schätzungen könnten sich in Slowjansk noch etwa 20.000 Zivilisten aufhalten, ungefähr ein Fünftel der Bewohner der Vorkriegszeit. Die Versorgung bricht regelmäßig zusammen. Das tägliche Zählen der Toten, das tägliche Ausrücken der Rettungskräfte, das Leid, die Angst und die bedrohliche Perspektive, dass nach zähen viereinhalb Kriegsmonaten der Albtraum erst begonnen hat. Auch Slowjansk, etwa 50 Kilometer nördlich, steht im Visier. Bilder zeigen eine ältere Frau auf einem nahezu leeren Markt in der Stadt. Sie schildert Reportern, wie sie Beschuss und Einschläge erlebt: "Man schaut um sich herum, alles ist zerstört, getötete Menschen liegen einfach da. Nach seinen Angaben halten sich in der Region noch immer bis zu 350.000 Menschen auf. Ein Einwohner beschrieb im Fernsehen: "Alles ist zerborsten, die Körper wurden zerfetzt. Es gebe keinen einzigen Tag, an dem keine Getöteten und Verletzten in der Region Donezk gemeldet würden, erklärt Kirilenko. Er könne sich nicht mal an einen solchen Tag erinnern - weder im vergangenen Monat noch in den zwei bis drei Monaten davor.
In Sjewjerodonezk würden Einwohner entführt und ihre Wohnungen ausgeraubt. Angesichts der Zerstörungen in der Stadt befürchtet Serhij Hajdaj eine humanitäre ...
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Lange Nachschubwege, kaum ausgebildete Soldaten: Trotz moderner Waffen stehen die ukrainischen Streitkräfte im Osten des Landes vor Problemen.
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Im April hatte die Ukraine Frank-Walter Steinmeier zur unerwünschten Person erklärt. Der deutsche Bundespräsident durfte nicht an einem Treffen in Kiew ...
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat erneut Gebiete an der Front besucht. Die USA wollen vier weitere Himars-Raketenwerfer an die Ukraine liefern.
Nach eigenen Angaben hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die vorderen Verteidigungslinien in den Regionen Dnipropetrovsk und Krywyj Rih inspiziert. Die USA wollen vier weitere Himars-Raketenwerfer an die Ukraine liefern. Der ukrainische Präsident Selenskyj hat erneut Gebiete an der Front besucht. Damit würde die ukrainische Armee über insgesamt zwölf "Himars"-Systeme, die eine größere Reichweite als russische Artillerie haben. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministerium zieht Russland Reservesoldaten aus dem ganzen Land zusammen, um weitere Angriffe in der Ukraine vorzubereiten. Zudem müssten die östlichen Nachbarstaaten Deutschlands stärker in die Russlandpolitik einbezogen werden.