Ukraine-Krieg Russland

2022 - 6 - 6

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Ostbeauftragter Schneider über sein Russlandbild: »Ich weiß, wie ... (DER SPIEGEL)

Warum ist das Russlandbild im Osten positiver als im Westen? Der Erfurter SPD-Politiker Carsten Schneider über seine Erfahrungen mit russischen Soldaten und ...

Die die Zivilgesellschaft prägen und zusammenhalten. Das soll keine Nabelschau zwischen Ost- und Westdeutschland werden, sondern das Zentrum soll sich auch mit den Transformationserfahrungen in Polen, Tschechien und den anderen mittel- und osteuropäischen Ländern beschäftigen. Und der dritte Punkt ist: Wenn wir Ende des Jahres aus russischem Öl aussteigen, ist die Raffinerie Schwedt auf Öl aus dem Hafen in Danzig angewiesen. Seine Einführung und jetzt die Erhöhung bedeuten für sehr viele Menschen einen deutlichen Gehaltsanstieg. Die Erfahrungen der gebrochenen Erwerbsbiografien haben sich teilweise vererbt und beeinflussen die Lebenschancen und Entwicklungsmöglichkeiten der Nachwendegeneration daher weiter. Ich versuche, ihre Lebenssituation zu begreifen und bei politischen Entscheidungen zu fragen, was diese für Menschen, die zwischen 1800 und 2200 Euro brutto verdienen, oder Alleinerziehende bedeuten. Schneider: Das hat sich schon verändert, vor dem Krieg waren noch deutlich mehr für eine Annäherung. Es gab in der DDR ja viele persönliche Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen in die Sowjetunion. Sei es durchs Studium oder bei den Arbeiten an den Öl- und Gastrassen. In der Nähe des Ortes im Weimarer Land, wo ich aufgewachsen bin, waren viele russische Soldaten stationiert. Schneider: Das hat drei Gründe. Wir haben die Perspektive der mittel- und osteuropäischen Länder zu wenig beachtet. Meine erste revolutionäre Tat war mein Abschied von der FDJ. Die Neunzigerjahre waren brutale und anarchische Zeiten. Rechtsextreme Hooligans zogen durch die Straßen. Neonazis, die mit Baseballschlägern Reviere markierten, eine Polizei, die tatenlos danebenstand. Schließlich will ich dazu beitragen, dass das Gesamtbild in Deutschland über den Osten differenzierter wird. Zweitens: Wir beginnen gerade, das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation aufzubauen, bei dem es um die Umbruchserfahrungen nach der Wende geht. Die mittel- und osteuropäischen Länder haben teilweise ganz andere historische Erfahrungen mit der Sowjetunion gemacht. Das war ein Fehler. Er bringt unendliches Leid über die Ukraine und er schickt ja auch russische Soldaten in den Tod, und es kümmert ihn gar nicht. Das hat viel mit Michail Gorbatschow zu tun, mit der Perestroika. Ich habe mir 1988 einen »I love Gorbi"-Sticker an die Jeansjacke geheftet.

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Ukrainekrieg: US-Botschafter warnt Russland vor Abbruch ... (DER SPIEGEL)

Washingtons Statthalter in Moskau hat an Russland appelliert, seine Botschaft in den USA nicht zu schließen. Die beiden größten Atommächte der Welt müssten ...

Die dürfte jedoch noch dauern: »Wenn ich eine Wette eingehen sollte, würde ich sagen, vielleicht nicht zu meinen Lebzeiten«, so Sullivan. John Sullivan, US-Botschafter in Moskau, rät der russischen Regierung von einer Schließung ihrer diplomatischen Vertretung in Washington ab. Sullivan, der vom früheren Präsidenten Trump zum Botschafter ernannt wurde, zieht umgekehrt keinen Rückzug aus Moskau in Betracht – trotz des russischen Kriegs gegen die Ukraine. »Der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann, dass die Vereinigten Staaten gezwungen sein könnten, ihre Botschaft zu schließen, wäre, wenn es unsicher würde, ihre Arbeit fortzusetzen«, sagte der 62-jährige Anwalt. Er hoffe, dass es eines Tages zu einer Annäherung zwischen beiden Ländern kommen werde.

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Ukraine-Krieg - US-Botschafter Sullivan rät Russland zur ... (Deutschlandfunk)

Der US-Botschafter in Moskau, Sullivan, rät der russischen Regierung von einer Schließung ihrer diplomatischen Vertretung in Washington ab.

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Krieg in Osteuropa: Straßenkämpfe im Donbass, Selenskyj dankt ... (DER SPIEGEL)

Ukrainische Kämpfer im Osten des Landes wehren sich laut Kiew weiter gegen die Angreifer. Boris Johnson bekommt Lob für angekündigte Waffenlieferungen.

Mit Spannung wird etwa erwartet, wie sie sich angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine über ihre Russland-Politik und die Lieferung schwerer Waffen an Kiewäußert In Berlin soll es derweil um die EU-Beitrittsperspektive der Ukraine gehen. »Die Europäische Union sollte die Ukraine umarmen«, forderte Tschernyschow vor seinen Gesprächen in Berlin. Er betonte aber auch, dass sein Land nicht bevorzugt behandelt werden wolle. In der Stadt gehen die heftigen Straßenkämpfe weiter«, sagte er. Die letzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte hätten Militärtechnik und Waffen zurückgelassen und seien selbst geflüchtet. Nach Darstellung von Konaschenkow überquerten rund 80 ukrainische Soldaten den Fluss der Stadt, die russische Seite habe sie fliehen lassen und nicht das Feuer eröffnet. Und es läuft die Säuberung«, sagte der Anführer der Separatistenregion Donezk, Denis Puschilin, am Montagabend im russischen Stadtfernsehen. Eine Bestätigung von ukrainischer Seite, dass Swjatohirsk aufgegeben ist, gibt es bislang nicht.

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Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:19 Moskau meldet Einnahme ... (n-tv NACHRICHTEN)

Das russische Militär und die von Moskau unterstützten Separatisten schließen die Einnahme der ukrainischen Stadt Swjatohirsk ab.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach Angaben seines Büros die Truppen an der Front in der Region Saporischschja besucht. Nachdem sie durch eine russische Offensive auf die Stadt Sjewjerodonezk zurückgedrängt worden waren, hatten die ukrainischen Truppen dort in den vergangenen Wochen stetig an Boden zurückgewonnen. Die russischen Streitkräfte hätten jedoch den Auftrag, bis Freitag die Kontrolle über Sjewjerodonezk sowie über eine wichtige Verkehrsader zu erlangen, die die Städte Lyssytschansk und Bachmut verbindet, erklärt Gajdaj. Sjewjerodonezk ist die letzte größere Stadt der Region Luhansk, die Russland noch nicht erobert hat. In der umkämpften ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk hat sich die Lage für die ukrainische Seite nach Angaben des Gouverneurs von Luhansk etwas verschlechtert. Die ukrainische Armee bringt nach Angaben der Regionalverwaltung die Hälfte der umkämpften östlichen Stadt Sjewjerodonezk wieder unter ihre Kontrolle. Die Streitkräfte hätten die Hälfte der Industriestadt "von russischen Truppen gesäubert", teilt der ukrainische Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, mit. Den Bildern nach zu urteilen, wurde eine Eisenbahnbrücke durch die Einschläge zerstört. Das russische Militär nutzt die Eisenbahn in den Grenzregionen für den Nachschub der eigenen Truppen in der Ukraine. Es ist nicht das erste Mal, dass Tjotkino unter Beschuss geraten ist. Dazu ist die Bundesregierung unter anderem mit den Innenbehörden der Länder Berlin und Sachsen im Gespräch. "Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass regimekritische Kultur- und Medienschaffende aus der Russischen Föderation, die mit einem Schengen-Visum eingereist sind und nunmehr längerfristig in Deutschland bleiben möchten, um ihre Arbeit hier fortzusetzen, einen Aufenthaltstitel zum Zweck der Beschäftigung im Bundesgebiet einholen können", heißt es einem Bericht der "Task Force Russische Fachkräfte" für die Sitzung des Bundeskabinetts an diesem Mittwoch. "Wir müssen die Fähigkeit bewahren, miteinander zu sprechen", sagt John Sullivan in einem Interview der russischen Nachrichtenagentur Tass. Die beiden größten Atommächte der Welt müssten weiter miteinander reden. Der ukrainischen Armee ist es nach eigenen Angaben gelungen, die russische Flotte auf mehr als 100 Kilometer Entfernung von der Schwarzmeerküste des Landes zurückzudrängen. Der russischen Flotte sei die "totale Kontrolle über den Nordwesten des Schwarzen Meers entzogen" worden, teilt das Verteidigungsministerium über Telegram mit. Regionalgouverneur Serhij Gajdaj hatte am Morgen gesagt, die Lage für die ukrainische Armee in Sjewjerodonezk habe sich nach jüngsten Erfolgen wieder "verschlechtert". Bis zum Herbst können nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj bis zu 75 Millionen Tonnen Getreide in der Ukraine festsitzen. Russland droht US-Medien Insidern zufolge mit dem Entzug ihrer Akkreditierung, sollte sich der Umgang mit russischen Journalisten in den USA nicht verbessern. Die Sperre bleibe so lange in Kraft, bis Russland seinen Krieg gegen die Ukraine beendet und die annektierte Krim an die Ukraine zurückgibt.

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