Seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges verstärkt Serbien sein Bündnis mit Russland. Ein Besuch des russischen Außenministers Lawrow in Belgrad ist nun aber ...
Das Geschäft wurde wenige Monate nach der von Serbien verurteilten Unabhängigkeitserklärung des Kosovo geschlossen und wurde als Zugeständnis an Moskau gewertet. Belgrad weist seinerseits den Vorwurf zurück, die günstigen Vertragsbedingungen seien eine „Belohnung“ des Kreml dafür, dass Serbien sich den Sanktionen gegen Moskau nicht angeschlossen hat. 2008 hatte Serbien eine Mehrheitsbeteiligung an der Öl- und Gasgesellschaft NIS an den russischen Energieriesen Gazprom verkauft. Der für Montag und Dienstag geplante Besuch ist jedoch geplatzt. Die Nachbarländer Serbiens hätten sich geweigert, „dem Flugzeug von Sergej Lawrow, das nach Serbien fliegen wollte, den Überflug zu erlauben“, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen. Serbien hat den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zwar verurteilt, zugleich will Belgrad jedoch nicht mit Moskau brechen und lehnt es ab, sich den EU-Sanktionen gegen Russland anzuschließen. In Brüssel sorgt dies für Unmut.
Der russische Außenminister wollte heute Serbien besuchen. Daraus wird nichts: Serbiens Nachbarn sperren den Luftraum für sein Flugzeug.
Laut der serbischen Tageszeitung „Vecernje Novosti“ verweigerten Serbiens Nachbarländer Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro der Maschine des russischen Außenministers den Überflug. Die EU hatte einen Tag nach Beginn der russischen Invasion der Ukraine Sanktionen gegen Lawrow und Kreml-Chef Wladimir Putin verhängt. Sie bezeichnete die Situation rund um Lawrows Besuch als „außergewöhnlich kompliziert“. Der für Montag und Dienstag geplante Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Belgrad ist geplatzt.
Eigentlich wollte der russische Außenminister am Montag Belgrad besuchen, aber die Nachbarländer Serbiens verwehren den Überflug. Nun ist der Trip geplatzt.
Der Minister wollte sich mit der serbischen Führung treffen, um etwa über die Versorgung des Landes mit russischer Energie zu sprechen. Demnach hätten Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro keine Genehmigung für den Überflug der russischen Regierungsmaschine erteilt. Ein ranghoher Ministeriumsmitarbeiter bestätigte der russischen Agentur Interfax zufolge einen entsprechenden serbischen Medienbericht vom Sonntag.
Russlands Außenminister Lawrow will in Belgrad den serbischen Präsidenten und den Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche treffen.
Sie bezeichnete die Situation rund um Lawrows Besuch als "außergewöhnlich kompliziert". Lawrow wollte in Belgrad ursprünglich mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic, Außenminister Nikola Selakovic und dem Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche, Porfirije, zusammentreffen. Er hoffe auf eine gemeinsame und "äußerst harte" Reaktion, die sich nicht nur in Form von diplomatischen Protesten, sondern auch in "konkreten Maßnahmen niederschlagen" werde, schrieb Kossatschew im Onlinedienst Telegram. Der geplante Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Belgrad ist geplatzt.
Serbiens Nachbarländer haben dem Flugzeug des russischen Außenministers den Eintritt in ihren Luftraum verboten. Ein geplanter Besuch in Belgrad kann nicht ...
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Russlands Außenminister wollte eigentlich am Montag nach Serbien fliegen, um mit serbischen Regierungsvertretern über die Versorgung des ...
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. Doch Sanktionen und gesperrte Lufträume rund um Serbien habe dem Chefdiplomaten des Kreml einen Strich durch die Rechnung gemacht. Lawrow ließ am Sonntag überraschend ausländische Journalisten für diesen Montag zu einer Pressekonferenz einladen.
Der Kreml hat die Luftraum-Sperrung durch drei osteuropäische Länder für einen Flug von Außenminister Lawrow als "feindliche Aktion" bezeichnet.
In der umkämpften ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk hat sich die Lage für die ukrainische Seite nach Angaben des Gouverneurs von Luhansk etwas verschlechtert. Der Minister wollte sich mit der serbischen Führung treffen, um etwa über die Versorgung des Landes mit russischer Energie zu sprechen. Ukrainische Soldaten sollten in Großbritannien für den Einsatz der neuen Waffensysteme ausgebildet werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag die Städte Lyssytschansk und Soledar nur wenige Kilometer südlich der umkämpften Stadt Sjewjerodonezk besucht. Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben einen weiteren hochrangigen russischen Offizier im Generalsrang getötet. Der Kommandeur des 1. Der Sturm der Besatzer auf die im Osten gelegene Industriestadt halte an. Die nahe an der Grenze zur Ukraine gelegene Ortschaft Tjotkino in der Region Kursk im Westen Russlands ist nach Behördenangaben erneut beschossen worden. Nach Angaben des Globalen Fonds hatte die Ukraine bereits vor dem Krieg eine der höchsten Tuberkulose- und HIV-Raten in der Region Osteuropa/Zentralasien, hieß es weiter. "Es ist noch zu früh, um die langfristigen Folgen des Krieges genau einzuschätzen, aber wir gehen davon aus, dass sich der Konflikt erheblich auf die Tuberkulose- und HIV-Raten in der Ukraine und in der gesamten Region auswirken wird", sagte der Direktor des Globalen Fonds, Peter Sands, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der US-Botschafter in Moskau rät der russischen Regierung von einer Schließung ihrer diplomatischen Vertretung in Washington ab. Dem Bericht zufolge ist die Bundesregierung unter anderem mit den Innenbehörden der Länder Berlin und Sachsen dazu im Gespräch. So fielen die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer im April um 54 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor, wie die Tageszeitung "Kommersant" unter Berufung auf vorläufige Daten des Finanzministeriums berichtete.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Blockade seiner Reise nach Serbien als "ungeheuerlich" kritisiert. Nachbarländer hatten den Luftraum für ...
Eine Internetsuche nach der Seite führt zu einem Schild mit der Aufschrift "Ruhm der Ukraine" in ukrainischer Sprache. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA zitierte am späten Sonntagabend einen Vertreter des Ministeriums mit den Worten, die Website sei nicht erreichbar. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Blockade seiner Reise nach Serbien durch einige "Nato-Mitglieder" als "ungeheuerlich" kritisiert. Bei einem Besuch in der umkämpften Region Saporischschja informierte sich Selenskyj am Sonntag über die militärische Lage. Knapp 60 Prozent der südostukrainischen Region seien seit dem russischen Einmarsch am 24. In der umkämpften Stadt Sjewjerodonezk greifen russische Truppen nach Angaben des ukrainischen Generalstabes weiter mit Artillerie und Mörsern an. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Blockade seiner Reise nach Serbien als "ungeheuerlich" kritisiert. Ukrainische Soldaten sollten in Grossbritannien für den Einsatz der neuen Waffensysteme ausgebildet werden. Laut der serbischen Tageszeitung "Vecernje Novosti" verweigerten Serbiens Nachbarländer Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro der Maschine des russischen Außenministers den Überflug. In der umkämpften Stadt Sjewjerodonezk hat sich die Lage für die ukrainische Seite nach Angaben des Gouverneurs von Luhansk verschlechtert. Die EU und die Nato versuchten, Serbien in der freien Wahl seiner Partner zu behindern, sagte Lawrow in einer Video-Konferenz mit ausländischen Journalisten in Moskau: "Serbien sollte die freie Wahl haben." Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Westen vor einer Belieferung der Ukraine mit Langstreckenraketen gewarnt. Die russische Führung hat einem Medienbericht zufolge mit Kiew und Ankara ein Schema zur Freigabe von Getreidelieferungen aus dem bisher blockierten Schwarzmeerhafen Odessa abgestimmt. Nachbarländer hatten den Luftraum für das Flugzeug von Lawrow gesperrt, der heute nach Belgrad fliegen wollte.
Der russische Außenministers Sergej Lawrow wollte Montag und Dienstag Belgrad besuchen - nun musste er absagen, da die Nachbarländer Serbiens den Überflug ...
Belgrad weist seinerseits den Vorwurf zurück, die günstigen Vertragsbedingungen seien eine "Belohnung" des Kreml dafür, dass Serbien sich den Sanktionen gegen Moskau nicht angeschlossen hat. Das Geschäft wurde wenige Monate nach der von Serbien verurteilten Unabhängigkeitserklärung des Kosovo geschlossen und wurde als Zugeständnis an Moskau gewertet. 2008 hatte Serbien eine Mehrheitsbeteiligung an der Öl- und Gasgesellschaft NIS an den russischen Energieriesen Gazprom verkauft. Sie bezeichnete die Situation rund um Lawrows Besuch als "außergewöhnlich kompliziert". "Die russische Delegation sollte zu Gesprächen in Belgrad eintreffen. Er hoffe auf eine gemeinsame und "äußerst harte" Reaktion, die sich nicht nur in Form von diplomatischen Protesten, sondern auch in "konkreten Maßnahmen niederschlagen" werde, schrieb Kossatschew im Onlinedienst Telegram.
EU-Beitrittskandidat Serbien pflegt gute Beziehungen zu Putin. Das Balkanland ist stark abhängig von Russland und lehnt deshalb EU-Sanktionen ab.
Für Energieexperte Goran Vasic von der Universität Novi Sad ein deutliches Zeichen für den Einfluss Russlands: Serbien will der EU beitreten. Ohnehin hat Belgrad in Energiefragen nur wenig Handlungsspielraum. Der bisherige Gasvertrag mit Russland lief aus, und es gab in naher Zukunft keine brauchbare Alternative. Serbien ist fast vollständig von russischen Energielieferungen abhängig. Serbien sei "kein U-Boot und keine Marionette" Russlands, betonte Vucic kürzlich in einem "Handelsblatt"-Interview. Serbien verfolge jedoch seine eigenen "nationalen Interessen in Bezug auf den Kosovo und auch andere Fragen, in denen Russland unsere Haltung stützt". "Wenn wir keine Sanktionen gegen Russland verhängen, dann aus Prinzip." Lawrow hatte kürzlich gegenüber serbischen Medien erklärt, Moskau sei sich sicher, dass Serbien "in dieser Situation weiterhin eine kluge Wahl treffen wird". Während die EU ein Sanktionspaket nach dem anderen gegen Russland verhängt, stärkt der EU-Beitrittskandidat Serbien die Beziehungen zu seinem traditionellen Verbündeten.
Russlands Außenminister Lawrow kann nicht nach Serbien reisen, weil Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro den Überflug verweigern.
Lawrow kritisierte, dass einige "NATO-Mitglieder" diese Reise verhindert hätten. Der Westen wolle den Balkan für sich, so wie er die Ukraine beanspruche. Er hoffe auf eine gemeinsame und "äußerst harte" Reaktion, die sich nicht nur in Form von diplomatischen Protesten, sondern auch in "konkreten Maßnahmen niederschlagen" werde, schrieb Kossatschew im Onlinedienst Telegram. Der Kreml hat die Sperrung des europäischen Luftraums für Russlands Außenminister Sergej Lawrow nach dessen geplatzter Serbien-Reise als "feindliche Handlung" kritisiert. Der Minister wollte sich mit der serbischen Führung treffen, um etwa über die Versorgung des Landes mit russischer Energie zu sprechen. Zuvor hatten Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro den Luftraum für das Flugzeug von Lawrow gesperrt, der am Montag zu einem zweitägigen Besuch nach Belgrad aufbrechen wollte. Russlands Außenminister Lawrow kann nicht nach Serbien reisen, weil Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro den Überflug verweigern.
Sergej Lawrow wollte nach Serbien kommen – doch es gab keine Flugroute für den russischen Außenminister. Und im Land bröckelt die einst...
Der Vorschlag, die Steuern für Mineralölkonzerne zu erhöhen, ist besonders vergiftet. So wurde also nichts aus dem Belgrader Gipfel zwischen dem Präsidenten Serbiens und dem Mann, der Putins Kriege auf internationalem Parkett seit Jahren schönredet. Dabei hätte es Wichtiges zu besprechen gegeben. Der bisherige, auf zehn Jahre geltende Vertrag zwischen Serbien und Russland lief unlängst aus. Seine Aufenthalte in der Schweiz im Januar dieses sowie in Frankreich im November vergangenen Jahres dürften für lange Zeit die letzten Möglichkeiten für Putins Chefdiplomaten gewesen sein, sich in Westeuropa zu bewegen. Eigentlich nämlich hätte Lawrow an diesem Montag und auch noch am Dienstag Gespräche in Serbien führen sollen. Ein Land allerdings (abgesehen vom Sonderfall des nur noch bedingt souveränen Belarus) gibt es in Europa, das Lawrow empfangen hätte – eigentlich.
Der geplatzte Besuch des russischen Außenministers Lawrow in Belgrad zeigt: Obwohl Serbien in die EU will, sucht das Land immer wieder die Nähe zu Moskau.
Belgrad weist den Vorwurf zurück, die günstigen Vertragsbedingungen zu den Gaslieferungen seien eine »Belohnung« des Kremls dafür, dass Serbien sich den Sanktionen gegen Moskau nicht angeschlossen hat. Das Geschäft wurde wenige Monate nach der von Serbien verurteilten Unabhängigkeitserklärung des Kosovo geschlossen und wurde als Zugeständnis an Moskau gewertet. 2008 hatte Serbien eine Mehrheitsbeteiligung an der Öl- und Gasgesellschaft NIS an den russischen Energieriesen Gazprom verkauft. Lawrow kritisierte, dass einige »Nato-Mitglieder« diese Reise verhindert hätten. Der Westen wolle den Balkan für sich, so wie er die Ukraine beanspruche. Die EU erwarte, dass Serbien »seine Beziehungen zu Russland nicht weiter verstärkt«, erklärte EU-Sprecher Peter Stano. »Von den Beitrittskandidaten, einschließlich Serbien, wird erwartet, dass sie ihre Politik gegenüber Drittländern schrittweise an die Politik und die Positionen der Europäischen Union angleichen, einschließlich restriktiver Maßnahmen.« Die EU etwa setze im Fall der Ukraine ausschließlich auf jene Kräfte, die »allem Russischen den Krieg« erklärt hätten. Russland hatte seinen Krieg in der Ukraine auch damit begründet, dort die »russische Welt« vor ukrainischen Nationalisten zu schützen. »Unsere Beziehungen mit Serbien wird niemand zerstören können«, betonte Lawrow.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte eine Reise nach Serbien geplant. Doch daraus wird nun nichts. Denn Serbiens Nachbarländer verweigern dem Flieger ...
Er hoffe auf eine gemeinsame und "äußerst harte" Reaktion, die sich nicht nur in Form von diplomatischen Protesten, sondern auch in "konkreten Maßnahmen niederschlagen" werde, schrieb Kossatschew via Telegram. Doch die EU- und Nato-Mitgliedsländer haben ihren Luftraum geschlossen", sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa in Moskau. Der für Montag und Dienstag geplante Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Belgrad ist geplatzt.
Wie kommt der russische Aussenminister nach Serbien, wenn die Staaten dazwischen seiner Maschine den Überflug nicht erlauben wollen? Gar nicht.
Ein ungenannter russischer Diplomat sagte dort, dass sein Amt zur Teleportation noch nicht in der Lage sei. In Belgrad dürfte man erleichtert sein, dass der kontroverse Besuch geplatzt ist. Wie kommt der russische Aussenminister nach Serbien, wenn die Staaten dazwischen seiner Maschine den Überflug nicht erlauben wollen?
Serbien will in die Europäische Union eintreten. Gleichzeitig pflegt das Land enge Beziehungen zu Russland. Daran ändert auch der Angriff auf die Ukraine ...
Nach Einschätzung des Energieexperten Goran Vasic von der Universität Novi Sad gibt es beim Gasabkommen mit Moskau eine "brüderliche Klausel", die "nicht im Vertrag steht, sondern Nebenabsprachen oder politische Zugeständnisse beinhaltet". Belgrad weist seinerseits den Vorwurf zurück, die günstigen Vertragsbedingungen seien eine "Belohnung" des Kremls dafür, dass Serbien sich den Sanktionen gegen Moskau nicht angeschlossen hat. Das Geschäft wurde wenige Monate nach der von Serbien verurteilten Unabhängigkeitserklärung des Kosovo geschlossen und wurde als Zugeständnis an Moskau gewertet. Ungeachtet der Kritik jubelte Serbiens Präsident Aleksandar Vucic über den "bei Weitem besten Deal in Europa", mit dem sich sein Land weiterhin sehr günstige Gaslieferungen aus Russland sichere - während in Europa die Sorge vor einem Lieferstopp wächst, nachdem Russland einigen EU-Ländern bereits den Gashahn zugedreht hat. 2008 hatte Serbien eine Mehrheitsbeteiligung an der Öl- und Gasgesellschaft NIS an den russischen Energieriesen Gazprom verkauft. Während sich die EU auf ein Teil-Ölembargo einigt, jubelt der serbische Präsident über den verlängerten Gasliefervertrag mit Moskau. Gleichzeitig pflegt das Land enge Beziehungen zu Russland. Daran ändert auch der Angriff auf die Ukraine nichts.
Russlands Minister Lawrow musste eine Serbien-Reise abblasen, wegen des Ukraine-Kriegs war der Luftraum für ihn gesperrt. Der Zorn in Moskau ist groß.
„Unsere Beziehungen mit Serbien wird niemand zerstören können“, betonte Lawrow außerdem. Er wolle seinen serbischen Kollegen Nikola Selakovic bald in Moskau treffen. Er hoffe auf eine gemeinsame und „äußerst harte“ Reaktion, die sich nicht nur in Form von diplomatischen Protesten, sondern auch in „konkreten Maßnahmen niederschlagen“ werde, schrieb Kossatschew im Onlinedienst Telegram. Man habe einem souveränen Staat das Recht entzogen, Außenpolitik zu betreiben, schimpfte Lawrow. Die EU und die Nato versuchten, Serbien in der freien Wahl seiner Partner zu behindern. Die EU setze auf jene Kräfte, die „allem Russischen den Krieg“ erklärt hätten. „Die Puppenspieler in Brüssel wollen den Balkan in ihr Projekt eines geschlossenen Balkans verwandeln.“ Am Montag (6. Juni) kam aus Russland scharfe Kritik an der Blockade von Lawrows Regierungsmaschine. Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Oberhauses, Konstantin Kossatschew, verurteilte die Schließung des Luftraums als einen Schritt, der sich „gegen Russland als Staat und Serbien als Staat“ richte. Laut der serbischen Tageszeitung Vecernje Novosti sperrten Serbiens Nachbarländer Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro ihren Luftraum für die Maschine. Lawrows Besuch in Belgrad sei daher abgesagt worden, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf eine diplomatischen Quelle. Grund für die Sperre des Luftraums sind die Sanktionen, die die EU einen Tag nach Beginn des Ukraine-Kriegs gegen Lawrow und den russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt hat.
Sergej Lawrow wollte nach Serbien kommen – doch es gab keine Flugroute für den russischen Außenminister. Und im Land bröckelt die einst...
Wer garantiert, dass das nicht auch mit dem russischen Chefdiplomaten Lawrow passiert?" 0 0 0 0 0 0 Zu sehr ist die Mehrheit der Bevölkerung seit 1448 in einer Art Opferrausch versunken. So wurde also nichts aus dem Belgrader Gipfel zwischen dem Präsidenten Serbiens und dem Mann, der Putins Kriege auf internationalem Parkett seit Jahren schönredet. Dabei hätte es Wichtiges zu besprechen gegeben. Auch deshalb, weil Air-Serbia-Flieger gen Russland in jüngster Zeit ohnehin oft wegen Bombendrohungen umkehren müssen. Dass es in einem Flieger mit Lawrow an Bord eine solche Drohung geben würde, kann als sicher gelten. Eigentlich nämlich hätte Lawrow an diesem Montag und auch noch am Dienstag Gespräche in Serbien führen sollen. Ein Land allerdings (abgesehen vom Sonderfall des nur noch bedingt souveränen Belarus) gibt es in Europa, das Lawrow empfangen hätte – eigentlich.