Der britische Premier muss sich heute einer Misstrauensabstimmung in seiner Partei stellen. Sollte sie scheitern, ist ein Jahr lang kein zweiter Versuch ...
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Boris Johnson muss sich noch an diesem Montagabend einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen. Für den angeschlagenen britischen Premier ...
Außenministerin Liz Truss und Finanzminister Rishi Sunak sicherten Johnson, der seit 2019 die Regierung führt, ihre Unterstützung in dem Misstrauensvotum zu. Die Abstimmung sei eine Chance, »Monate der Spekulation zu beenden« und einen Schlussstrich zu ziehen. Etwa 150 von ihnen aber haben einen unbezahlten oder bezahlten Regierungsjob, zum Beispiel als Staatssekretäre, Fraktionseinpeitscher oder Handelsemissäre. Stimmen sie in der geheimen Wahl gegen Johnson, könnten sie selbst ihre Ämter verlieren. Denn in einer Abstimmung müssten sich 180 Tory-Abgeordnete – also mindestens die Hälfte der aktuell 359 Fraktionsmitglieder – gegen den Premier aussprechen. Doch der 57-Jährige hatte weitergemacht, als sei nichts geschehen, und ignoriert, dass er wegen einer Geldstrafe für die Teilnahme an einer Party nun der erste amtierende Premierminister ist, der das Gesetz gebrochen hat. Bei einer Feier im Juni 2020 sei es zu übermäßigem Alkoholkonsum gekommen, hieß es in dem Bericht. Eine Person sei dabei krank geworden, zwei weitere hätten sich heftig gestritten.
Noch am Montagabend soll der Premierminister sich einem Misstrauensvotum innerhalb seiner Partei stellen. Die notwendige Zahl der Anträge...
Johnson selbst gibt sich gelassen. 1 1 Doch es gibt Strategien – in die sie hier Einblicke geben. Russlands Präsident droht mit neuen Vernichtungsschlägen, sollte der Westen die Ukraine mit Waffen von hoher Reichweite ausstatten. Die Abstimmung sei eine Chance für die Regierung, „Monate der Spekulationen zu beenden und einen Strich darunter zu ziehen“. Johnson selbst zeigte sich am Montag betont gelassen. Die Minister halten bislang öffentlich zu Johnson, allerdings werden mindestens drei von ihnen Ambitionen auf die Nachfolge nachgesagt, darunter Außenministerin Liz Truss, Schatzkanzler Rishi Sunak und Bildungsminister Nadhim Zahawi. Bis heute Abend dürften im Regierungsviertel die Drähte heißlaufen. Gesundheitsminister Sajid Javid zeigte sich am Morgen in der BBC überzeugt, dass Johnson das Vertrauen ausgesprochen wird. Knappe Siege leiteten aber in der Vergangenheit oft den Anfang vom Ende des Premierministers an. Schon an diesem Abend, zwischen 19 und 21 Uhr deutscher Zeit, soll in der Fraktion über das politische Schicksal von Johnson abgestimmt werden, wie der Vorsitzende des für die Wahl zuständigen „1922-Komitees“, Graham Brady, am Morgen bekannt gab. Johnson selbst gibt sich gelassen.
Der in der "Partygate"-Affäre stark in die Kritik geratene britische Premierminister Boris Johnson muss sich am Abend einem Misstrauensvotum seiner ...
Sollte Johnson dennoch abgesetzt werden, gäbe es eine Wahl für den Vorsitz der Konservativen Partei. Zu dieser würden voraussichtlich mehrere bekannte Regierungsminister antreten. Damit ist er der erste amtierende britische Premierminister, der gegen das Gesetz verstoßen hat. Wegen seiner Teilnahme an einer der Feiern während des Corona-Lockdowns war gegen ihn bereits eine Geldstrafe verhängt worden. Dies gilt als hohe Hürde, zumal etwa 150 Tory-Parlamentarier einen teilweise bezahlten Regierungsjob inne haben, den sie im Fall einer Abwahl Johnsons verlieren könnten. Dafür sei die notwendige Anzahl an Anträgen - mindestens 54 - von Tory-Abgeordneten eingegangen, teilte der Chef des zuständigen Parteikomitees, Graham Brady, in London mit. Die Abstimmung soll zwischen 19.00 und 21.00 Uhr unserer Zeit stattfinden.
Wilde Partys im Lockdown, Strafgelder gegen einen Premier - bislang hat Boris Johnson das alles überstanden. Doch jetzt muss er sich heute auch noch einem ...
Die Außenministerin hat sich allerdings auch für Johnson ausgesprochen. Ein Untersuchungsausschuss befasst sich mit der Frage, ob Johnson gelogen hat. Der Premierminister werde die Abstimmung für sich entscheiden, sagte Javid in der BBC. Das Misstrauensvotum biete die Möglichkeit, alle Spekulationen zu beenden und sich hinter einem Programm zu vereinen, das für die Menschen liefere. Sollte er das Misstrauensvotum nicht überstehen, muss die Partei einen neuen Vorsitzenden bestimmen, der dann auch Premier wird. 180 Stimmen braucht Boris Johnson am Abend, um das Misstrauensvotum zu überstehen. 180 der insgesamt 359 konservativen Abgeordneten im Unterhaus müssen sich für ihn aussprechen, dann würde er Parteichef und Premierminister bleiben. Hinzu kommt: Die Umfragen für die Konservativen sind schlecht.
Wegen des Thronjubiläums der Queen ruht das politische Leben in Großbritannien weitestgehend. Doch es wird viel getuschelt, Premier Johnson wurde ausgebuht.
So dynamisch und unvorhersehbar ist die Lage, dass einige Abgeordnete Angst vor der eigenen Courage haben. Dennoch ist der Unmut offenbar groß genug, um den Premier in ernste Schwierigkeiten zu bringen. Denn in einer Abstimmung müssten sich 180 Tory-Abgeordnete – also mindestens die Hälfte der aktuell 359 Fraktionsmitglieder – gegen den Premier aussprechen. Thronjubiläum der Queen abwarten, um die Feierlichkeiten nicht zu überschatten. In der Öffentlichkeit ist Johnson umstritten: Bei einem Auftritt während des Queen-"Jubilee" wurde er lautstark ausgebuht. Zuvor war vermutet worden, er wolle die Parlamentspause rund um das 70. Denn sobald beim Vorsitzenden des sogenannten 1922er-Komitees 54 Briefe eingegangen sind, in denen Abgeordnete dem Premier die Gefolgschaft kündigen, wird ein parteiinternes Misstrauensvotum fällig.
Wegen der „Partygate“-Affäre muss sich der britische Premierminister Boris Johnson am Montagabend einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen ...
Außenministerin Liz Truss und Finanzminister Rishi Sunak sicherten Johnson, der seit 2019 die Regierung führt, ihre Unterstützung in dem Misstrauensvotum zu. Im Unterhaus in London entschuldigte sich der 57-Jährige mehrmals. Wegen seiner Teilnahme an einer der Feiern war gegen Johnson eine Geldstrafe verhängt worden. Er bezeichnete es als Chance, die „Partygate“-Affäre hinter sich zu lassen. Dafür sei die notwendige Anzahl an Anträgen von Tory-Abgeordneten - mindestens 54 - eingegangen, teilte der Chef des zuständigen Parteikomitees, Graham Brady, am Montag in London mit. Allerdings gilt allein die Abstimmung als weiterer schwerer Schlag für den Premier. Stimmt eine Mehrheit gegen Johnson, ist er sein Amt als Premier vorerst los.
Der Krieg schien seine Partyeskapaden vergessen zu machen, jetzt holt der Skandal ihn doch ein: Boris Johnson droht der Rauswurf. Die Hürden sind allerdings ...
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Partygate, Buhrufe beim Queen-Jubiläum, bröckelnder Rückhalt in der eigenen Partei: Am Abend stimmt die Konservative Partei über Boris Johnsons Zukunft als ...
Und noch eine Lüge und noch eine. Hier eine Vertuschung, da eine Regeländerung. Er ist eine Zeitverschwendung.« Auch in der eigenen Partei steht der Premierminister wegen der sogenannten »Partygate«-Affäre in der Kritik. Ein Untersuchungsbericht warf ihm schweres Führungsversagen vor. Passant: »Er ist sehr korrupt und sehr inkompetent. Passant: »Es ist eine Lüge nach der anderen. Mehrfach gab es demnach während der Corona-Zeit heimliche Feiern im Londoner Regierungssitz – gegen die selbst verordneten Pandemieregeln. Johnson stellte die Treffen als Regierungstermine dar – und ist selbst auf Fotos mit erhobenem Glas zu sehen.
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist stark in die Kritik geraden. Jetzt muss er sich einem Misstrauensvotum stellen.
Der konservative Abgeordnete John Penrose trat unterdessen als Johnsons Anti-Korruptionsbeauftragter zurück. Als Grund gab er an, dass Johnson gegen den Verhaltenskodex für Minister verstoßen habe. Juni: London – Der in der „Partygate“-Affäre stark in die Kritik geratene britische Premierminister Boris Johnson muss sich am Montagabend einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen. Johnson ist auch in den eigenen Reihen wegen etlicher Lockdown-Partys in seinem Amtssitz in der Downing Street während der Pandemie stark in die Kritik geraten. Oppositionschef Keir Starmer forderte die Konservativen auf, Johnson aus dem Amt zu entfernen. Wegen seiner Teilnahme an einer der Feiern war gegen Johnson eine Geldstrafe verhängt worden. Bereits seit einigen Tagen vermuteten Experten in Großbritannien, dass Johnson sich einem Misstrauensvotum stellen muss.
Boris Johnson ist der erste britische Premierminister, der in seiner Amtszeit das Gesetz bricht. Der Skandal um innerparteiliche Parties während des ...
Wegen seiner Teilnahme an einer der Feiern wurde Johnson mit einer Geldstrafe belegt - und ging damit als erster amtierender Premierminister in die Geschichte ein, der das Gesetz brach. Der konservative Abgeordnete John Penrose trat unterdessen als Johnsons Anti-Korruptionsbeauftragter zurück. Als Grund gab er an, dass Johnson gegen den Verhaltenskodex für Minister verstoßen habe. Während der Jubiläumsfeierlichkeiten für die Queen wurde er öffentlich ausgebuht. Der durch die "Partygate"-Affäre und andere Skandale unter Druck geratene britische Premierminister Boris Johnson muss sich einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen. Er habe Johnson am Sonntag nach dem Ende der Feiern zum 70. Boris Johnson ist der erste britische Premierminister, der in seiner Amtszeit das Gesetz bricht.
Noch am Montagabend soll Boris Johnson sich einem Misstrauensvotum innerhalb seiner Partei stellen. Die während des Corona-Lockdowns gefeierten Partys ...
Die prompte Reaktion aus der Downing Street klang betont siegessicher: Das Votum sei eine Chance für die Regierung, "Monate der Spekulationen zu beenden und einen Strich darunter zu ziehen", hieß es. Das Fass zum Überlaufen gebracht haben könnten auch Buhrufe aus den Reihen von Royal-Fans, die deutlich zu hören waren, als Johnson am Freitag mit seiner Frau Carrie zum Jubiläumsgottesdienst an der Londoner Kathedrale St. Paul's ankam. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine brachte einige Kritiker zeitweise zu der Ansicht, es sei nicht die richtige Zeit für einen Führungswechsel.
Großbritanniens Premier Boris Johnson muss sich einem Misstrauensvotum der Konservativen Partei stellen. Das teilte Graham Brady, Chef des zuständigen ...
Einen freiwilligen Rücktritt lehnte Johnson, der sich mehrfach für "Partygate" entschuldigte, bislang ab. Übersteht der Premier das Votum, darf es nach den aktuellen Regeln für die Dauer von zwölf Monaten keine erneute Misstrauensabstimmung geben. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine brachte einige Kritiker zeitweise zu der Ansicht, es sei nicht die richtige Zeit für einen Führungswechsel. Am Montagmorgen hatte Graham Brady, der Vorsitzende des sogenannten 1922-Komitees, bekannt gegeben, dass die notwendige Anzahl an Briefen von Tory-Abgeordnete für ein Misstrauensvotum - also mindestens 54 - eingegangen sei. Nur wenige Stunden, nachdem in London die letzten Klänge der rauschenden "Jubilee"-Sause für Queen Elizabeth II. verstummt sind, geht es am Montag schon wieder um harte Politik - genauer gesagt: um das politische Überleben Johnsons. Was bedeutet das für ihn und sein Amt?
Der britische Premierminister Boris Johnson muss sich einem Misstrauensvotum der Abgeordneten seiner eigenen regierenden konservativen Partei stellen. „ ...
Aber „Partygate“, das für viele ein Synonym ist für die fehlende Integrität des Premiers, wird nicht verschwinden. Vor allem aber wird die wirtschaftliche Lage für die Briten eher schlechter werden. Und doch könnte Johnson am Montagabend erneut als Sieger aus der Abstimmung hervorgehen. Vermutlich hatte der Vorsitzende des „1922 Committee“, des internen Tory-Fraktionsgremiums, das für das Votum nötige Quorum von 15 Prozent schon vor den Festtagen erhalten, hielt die Ankündigung eines Votums aber zurück. Davon ist nichts zu sehen, trotz der viel beschworenen „Brexit-Dividende“. Die Pandemie traf das Land hart.
Der Krieg schien seine Partyeskapaden vergessen zu machen, jetzt holt der Skandal ihn doch ein: Boris Johnson droht der Rauswurf. Die Hürden sind allerdings ...
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Britischer Premierminister Boris Johnson muss sich am Montagabend einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen.
An diesem Montagabend stimmt die Fraktion der Konservativen Partei ab, ob der britische Premierminister Boris Johnson im Amt bleibt. Wie...
Wie Johnson musste auch Sunak Strafen für die Teilnahme an Partys während des Corona-Lockdowns zahlen. Sollte es mehrere Kandidaten für seine Nachfolge geben, stimmen die konservativen Abgeordneten im Geheimen so lange ab, bis sich nur noch zwei Namen auf dem Wahlzettel befinden. Der britische Premierminister Boris Johnson muss sich noch am Montag einem Misstrauensvotum der Abgeordneten seiner eigenen Konservativen Partei stellen. Seine Vorgängerin Theresa May überstand ein Misstrauensvotum gegen sie im Dezember 2018 mit 200 zu 117 Stimmen. Der Druck auf sie wegen des Brexit war aber so hoch, dass sie nicht einmal ein halbes Jahr später zurücktrat. Mindestens 15 Prozent der konservativen Abgeordneten im britischen Unterhaus müssen bei dem Parteikomitee 1922 schriftlich erklären, dass sie kein Vertrauen mehr in den Premier haben. Johnson steht seit längerem unter Druck wegen Verstößen gegen strikte Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Er hat bereits dafür um Entschuldigung gebeten, einen Rücktritt jedoch abgelehnt.
Muss er gehen oder nicht? Die Konservative Partei von Boris Johnson hat über die Zukunft des britischen Premiers entschieden. Das Ergebnis wird gegen 22 Uhr ...
Wie Johnson musste auch Sunak Strafen für die Teilnahme an Partys während des Corona-Lockdowns zahlen. Sollte es mehrere Kandidaten für seine Nachfolge geben, stimmen die konservativen Abgeordneten im Geheimen so lange ab, bis sich nur noch zwei Namen auf dem Wahlzettel befinden. Die Abstimmung wurde um 21 Uhr MESZ beendet, das Ergebnis wird für etwa 22 Uhr erwartet. Seine Vorgängerin Theresa May überstand ein Misstrauensvotum gegen sie im Dezember 2018 mit 200 zu 117 Stimmen. Der Druck auf sie wegen des Brexits war aber so hoch, dass sie nicht einmal ein halbes Jahr später zurücktrat. Mindestens 15 Prozent der konservativen Abgeordneten im britischen Unterhaus müssen bei dem Parteikomitee 1922 schriftlich erklären, dass sie kein Vertrauen mehr in den Premier haben. Die Abgeordneten von Johnsons konservativer Partei kamen am Montag zur Abstimmung über das Schicksal des Regierungschefs zusammen.
Großbritanniens Premier Johnson muss sich am Abend einem Misstrauensvotum seiner eigenen Partei stellen. Was passiert, wenn er das Votum übersteht?
Truss steht bei Umfragen in der Gunst ihrer Partei stets hoch im Kurs. Sunak wurde lange als Favorit gehandelt, hat aber zuletzt an Beliebtheit eingebüßt. Auch Sunak musste Strafen für die Teilnahme an Partys während des Lockdowns zahlen. Wer von den beiden verbliebenen Kandidaten dann neuer Premier wird, bestimmen die Parteimitglieder im Anschluss per Briefwahl. Mindestens 15 Prozent der 359 konservativen Abgeordneten im britischen Unterhaus mussten beim zuständigen Parteikomittee schriftlich erklären, dass sie kein Vertrauen mehr in den Premier haben.
Die Mehrheit der konservativen Abgeordneten hat immer noch Vertrauen in Boris Johnson – trotz aller Skandale. Damit bleibt er britischer Premier.
Ein Untersuchungsbericht warf den Verantwortlichen in der Downing Street Führungsversagen vor. Auslöser für die Abstimmung war die Affäre um Partys in Johnsons Amtssitz in der Londoner Downing Street während des Corona-Lockdowns. Der konservative Politiker hatte die Feiern geduldet und war teilweise sogar dabei gewesen. Um ein solches Votum zu erwirken, müssen sich laut Parteisatzung mindestens 15 Prozent der Tory-Abgeordneten in Briefen an das zuständige Komitee der Konservativen dafür aussprechen.
Die Abgeordneten der britischen Konservativen haben mit der Stimmabgabe beim Misstrauensvotum gegen Premierminister Boris Johnson begonnen.
Boris Johnson hat das Vertrauen der konservativen Unterhausfraktion. Das ist vordergründig das Ergebnis der Abstimmung vom Montag....
Johnson selbst gibt sich gelassen. Johnsons Ergebnis ist schlechter. Das allein bedeutete schon eine bedeutende Schwächung des Premierministers. Sein „Sieg“ gegen 148 Abgeordnete ist ein klassischer Pyrrhussieg. Zwei Argumente vor allem waren es, die Boris Johnsons Unterstützer ins Feld führten, um die Abgeordneten der Konservativen dazu zu bewegen, den Premierminister im Amt zu belassen. Im weiteren Verlauf fehlte Johnson dann der Mut zur Unpopularität, der einen großen Politiker, der er nach eigener Einschätzung ist, auszeichnet. Der britische Premierminister Boris Johnson am 3.
Boris Johnson hat das Misstrauensvotum seiner eigenen Partei überstanden. Gerettet ist er damit aber nicht. Der Druck auf ihn wird bleiben.
Doch auch wenn es nicht für alle so einfach ist, Regeln zu ignorieren wie für den britischen Premier, so lassen die sich natürlich ändern oder aber anderweitig außer Kraft setzen. Selbst eine Mehrheit der konservativen Parteimitglieder steht nicht mehr hinter Boris Johnson. Er ist nicht nur der erste amtierende Premier, der einen Gesetzesbruch begangen hat und für eine der illegalen Corona-Parties in Downing Street eine Strafe zahlen musste, es wird ihm auch vorgeworfen, das Parlament belogen zu haben. Und ein Premier, der bei den Sausen vorbeikam, gern ein Glas mitttrank und nicht ein einziges Mal gesagt hat, das entspreche nicht den von ihm erlassenen Regeln. Er hat Steuererleichterungen in Aussicht gestellt, obwohl die Sozialsysteme schon jetzt kurz vor dem Kollaps stehen und das Land auf dem Weg in eine Rezession ist. Juni müssen zwei neue Abgeordnete für zwei Wahlkreise bestimmt werden, bei den Nachwahlen drohen die Konservativen einen 2019 neu gewonnenen Sitz an Labour und einen uralten Tory-Sitz an die Liberaldemokaten zu verlieren. Boris Johnson hat von 211 Abgeordneten seiner Partei das Vertrauen ausgesprochen bekommen.
Das Misstrauensvotum gegen den britischen Premier Johnson ist gescheitert. In der Abstimmung der Tory-Fraktion setzte er sich mit 211 zu 148 Stimmen durch.
Auslöser für die Abstimmung war die Affäre um Partys in Johnsons Amtssitz während des Corona-Lockdowns. Der Premier hatte die Feiern geduldet und war teilweise sogar dabei gewesen. Allerdings gilt schon die Tatsache, dass es zu der Abstimmung kam, als schwerer Schlag. Auch Johnsons Vorgängerin Theresa May überstand ein Misstrauensvotum - allerdings politisch schwer beschädigt. Wenige Monate später gab sie wegen fehlenden Rückhalts schließlich auf. Johnson hatte sich im Parlament wiederholt für die Vorfälle entschuldigt, lehnte einen Rücktritt aber ab. Dass immerhin 148 Abgeordnete gegen ihn gestimmt hatten, nahm der Premier gelassen: "Was das bedeutet, ist, dass die Regierung weitermachen und sich auf Zeug konzentrieren kann, das, wie ich denke, für die Leute wirklich wichtig ist." Der britische Premier Boris Johnson hat das Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei überstanden. Eine Mehrheit von 211 der Tory-Abgeordneten habe Johnson das Vertrauen ausgesprochen, teilte der zuständige Ausschussvorsitzende Graham Brady mit. Das Misstrauensvotum gegen den britischen Premier Johnson ist gescheitert.
Die Befürworter Boris Johnsons sagen, er entscheide wenigstens die großen Dinge richtig. Das sehen die meisten bei den Tories wohl auch...
Am Montag kündigte John Penrose an, gegen Johnson zu stimmen, und trat von seinem Posten als Antikorruptionsbeauftragter der Regierung zurück. Er sieht Johnson wegen Partygate in Verletzung des sogenannten Minister-Kodex, was dessen Rücktritt erfordere. Seit der Veröffentlichung des sogenannten Gray-Berichts über die Corona-Regelverletzungen in der Downing Street hatte die öffentliche Kritik an ihm wieder zugenommen, auch in den eigenen Reihen. In den Tagen vor den Thronfeierlichkeiten versicherten erste Tories, dass das für eine Abstimmung erforderliche Quorum bald erreicht sei: 54 Abgeordnete oder 15 Prozent der Fraktion. Schon im Januar hatte der Ärger über „Partygate“ Dimensionen angenommen, die Johnson nah an ein Misstrauensvotum brachten. Unter ihnen war der frühere Außenminister Jeremy Hunt, der beim Kandidatenwettlauf vor drei Jahren Johnson unterlegen war und seither auf Revanche lauert. Doch der Krieg in der Ukraine ließ viele Abgeordnete ihre Anträge zurückziehen. Sie wollten den Premierminister nicht unterminieren, während dieser internationale Entscheidungen von großer Tragweite traf. Es sei nun eine Frage der Zeit, wann Johnson gehe, sagten einige. Schon während der legalen Party zum 70.
Der Versuch der innerparteilichen Gegner Boris Johnsons, den Premier zu stürzen, misslingt. Doch das Ergebnis der Misstrauensabstimmung ist dennoch ...
Es war aber nicht nur die laxe Haltung gegenüber den eigenen Regeln, die Johnsons Gegner in der eigenen Partei auf die Barrikaden gebracht hat. Ebenfalls zu denken geben sollte Johnson, dass die Rebellion nicht nur von einem Flügel der Partei zu kommen schien. Ein Untersuchungsbericht warf den Verantwortlichen in der Downing Street Führungsversagen vor. Johnson war unter Druck geraten, nachdem Details über teilweise exzessive Partys in seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street während der Corona-Lockdowns ans Licht gekommen waren. Ein Misstrauensvotum wird nach den Regeln der britischen Konservativen abgehalten, wenn 15 Prozent der Fraktion dem Premier das Misstrauen ausspricht. Doch das Ergebnis der Misstrauensabstimmung ist dennoch verheerend für den britischen Regierungschef.
Im Misstrauensvotum schneidet Boris Johnson schlechter ab als Theresa May. Weiterregieren will er dennoch. Ob das Vereinigte Königreich nun zur Ruhe kommt, ...
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Nach vier Tagen Jubiläumssause herrschte in London Katerstimmung - doch Johnson übersteht das Misstrauensvotum.
Es war nicht nur die laxe Haltung gegenüber den eigenen Regeln, die Johnsons Gegner in der eigenen Partei auf die Barrikaden gebracht hat. Ebenfalls zu denken geben sollte Johnson, dass die Rebellion nicht nur von einem Flügel der Partei zu kommen schien. Johnson-Vertraute forderten daher, nun müsse ein Schlussstrich unter die Kritik an der Führungsrolle des Premiers gezogen werden. Johnson stellte die Kritik an sich als reinen Medienrummel dar. Ein Untersuchungsbericht warf den Verantwortlichen in der Downing Street Führungsversagen vor. Johnson war unter Druck geraten, nachdem Details über teilweise exzessive Partys in seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street während der Corona-Lockdowns ans Licht gekommen waren.
Der britische Premierminister Boris Johnson hat ein Misstrauensvotum in seiner konservativen Fraktion überstanden. Doch das Ergebnis war knapper als erwartet.
Boris Johnson bleibt im Amt. Der britische Premierminister hat am Montag eine Vertrauensabstimmung seiner konservativen Fraktion wegen der ...
Der Tory-Abgeordnete und langjährige Johnson-Weggefährte Jesse Norman warf dem Premier unter anderem vor, die Einheit des Landes zu gefährden. Den Konfrontationskurs mit Brüssel in der Nordirland-Frage bezeichnete er als „wirtschaftlich sehr schädlich, politisch töricht und beinahe sicher illegal“. Ebenfalls zu denken geben sollte Johnson, dass die Rebellion nicht nur von einem Flügel der Partei zu kommen schien. Ein Untersuchungsbericht warf den Verantwortlichen in der Downing Street Führungsversagen vor. Ein Misstrauensvotum wird nach den Regeln der britischen Konservativen abgehalten, wenn 15 Prozent der Fraktion dem Premier das Misstrauen ausspricht. 148 Tory-Abgeordnete votierten für eine Abwahl Johnsons als Parteichef und damit auch als Premierminister – denn die Ämter sind gekoppelt. Das Misstrauensvotum der britischen Konservativen gegen Premierminister Boris Johnson wegen der sogenannten „Partygate“-Affäre ist gescheitert.
Nach Monaten der Kritik wegen der „Partygate“-Affäre muss sich der britische Premierminister Boris Johnson einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Fraktion ...
Die erste Reaktion aus der Downing Street klang betont siegessicher: Das Votum sei eine Chance für die Regierung, „Monate der Spekulationen zu beenden und einen Strich darunter zu ziehen“, hieß es. Übersteht der Premier das Votum, darf es nach den aktuellen Regeln für die Dauer von zwölf Monaten keine erneute Misstrauensabstimmung geben. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine brachte einige Kritiker zeitweise zu der Ansicht, es sei nicht die richtige Zeit für einen Führungswechsel. Mitglieder von Johnsons Kabinett beeilten sich am Montag auf Twitter, ihrem Premier „100 Prozent Rückendeckung“ zuzusichern und zu betonen, er habe bei den „Big Calls“, also den großen politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre, richtig gelegen. Das Fass zum Überlaufen gebracht haben könnten auch Buhrufe aus den Reihen von Royal-Fans, die deutlich zu hören waren, als Johnson am Freitag mit seiner Frau Carrie zum Jubiläumsgottesdienst an der Londoner Kathedrale St. Paul's ankam. Nur wenige Stunden, nachdem in London die letzten Klänge der rauschenden „Jubilee“-Sause für Queen Elizabeth II. verstummt sind, geht es am Montag schon wieder um harte Politik - genauer gesagt: um das politische Überleben Johnsons.
Sieht so ein Triumph aus? Nachdem 40 Prozent der Tories ihren Regierungschef in die Wüste schicken wollten, droht dem Land wieder mal Chaos.
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Boris Johnson musste sich wegen "Partygate" einem Misstrauensvotum seiner Partei stellen – doch Großbritanniens Premier gewann die Abstimmung.
Es war aber nicht nur die laxe Haltung gegenüber den eigenen Regeln, die Johnsons Gegner in der eigenen Partei auf die Barrikaden gebracht hat. Ebenfalls zu denken geben sollte Johnson, dass die Rebellion nicht nur von einem Flügel der Partei zu kommen schien. Nach den aktuellen Parteiregeln darf für die Dauer von zwölf Monaten kein weiteres Misstrauensvotum gegen Johnson angestrengt werden. Ein Untersuchungsbericht warf den Verantwortlichen in der Downing Street Führungsversagen vor. Johnson war unter Druck geraten, nachdem Details über teilweise exzessive Partys in seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street während der Corona-Lockdowns ans Licht gekommen waren. Ein Misstrauensvotum wird nach den Regeln der britischen Konservativen abgehalten, wenn 15 Prozent der Fraktion dem Premier das Misstrauen ausspricht.
Großbritanniens Premier Johnson hat das Misstrauensvotum überstanden - vorerst. Denn rund 40 Prozent seiner Tory-Partei sprachen sich gegen ihn aus.
Klare Führungsambitionen hat auch der ehemalige Außenminister Jeremy Hunt, der gestern gegen Johnson stimmte. Hinter den Kulissen dürften nun Gespräche anlaufen, wer sich gegen Johnson in Position bringen könnte. In Frage kommen Kabinettsmitglieder wie Finanzminister Rishi Sunak oder Außenministerin Liz Truss, die sich vor der Abstimmung beide hinter Johnson gestellt hatten. Johnson hatte das Misstrauensvotum im Vorfeld als Medienrummel abgetan und als Befreiungsschlag bezeichnet, der die Debatte um ihn beenden werde. Sollten die beiden Nachwahlen in zwei bisher konservativ geführten Wahlkreisen in Yorkshire und Devon Ende Juni verloren gehen, könnte der Druck auf Johnson, zurückzutreten, weiter zunehmen. Doch das mit dem Zusammenraufen dürfte ein frommer Wunsch von Johnson bleiben. Johnson betonte zudem, angesichts des drohenden Diktatfriedens im Ukraine-Krieg sei nicht der Augenblick, Großbritannien durch ein komplett unnötiges innenpolitisches Drama zu schwächen.
Boris Johnson kann erst einmal aufatmen. Die Mehrheit der Tory-Partei spricht ihm das Vertrauen im Parlament aus. Ein echter Erfolg ist das Votum allerdings ...
Johnson hat zwar noch die Mehrheit der Fraktion hinter sich, doch die Fronten innerhalb der eigenen Partei scheinen so verhärtet, dass ihm das Regieren zunehmend schwerfallen dürfte. Die nächste Krise für Johnson droht, wenn am 23. Es war aber nicht nur die laxe Haltung gegenüber den eigenen Regeln, die Johnsons Gegner in der eigenen Partei auf die Barrikaden gebracht hat. Ebenfalls zu denken geben sollte Johnson, dass die Rebellion nicht nur von einem Flügel der Partei zu kommen schien. Auslöser für die Abstimmung war die Affäre um Partys in Johnsons Amtssitz während des Corona-Lockdowns. Am Ende sprachen 211 Parlamentarier Johnson das Vertrauen aus, 148 taten das nicht. "Ich glaube, das ist ein extrem gutes, positives, abschließendes und deutliches Ergebnis", sagte der konservative Parteichef nach der Abstimmung in einem Fernsehinterview. Er fügte hinzu: "Was das bedeutet ist, dass wir als Regierung nun voranschreiten können und uns auf Dinge konzentrieren können, die den Menschen meiner Meinung nach wirklich wichtig sind." Die Mehrheit der Tory-Partei spricht ihm das Vertrauen im Parlament aus.
+++ 22.00 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson hat ein Misstrauensvotum in seiner konservativen Fraktion überstanden. Die Mehrheit seiner ...
Juni: London – Der in der „Partygate“-Affäre stark in die Kritik geratene britische Premierminister Boris Johnson muss sich am Montagabend einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen. Der konservative Abgeordnete John Penrose trat unterdessen als Johnsons Anti-Korruptionsbeauftragter zurück. Als Grund gab er an, dass Johnson gegen den Verhaltenskodex für Minister verstoßen habe. Johnson ist auch in den eigenen Reihen wegen etlicher Lockdown-Partys in seinem Amtssitz in der Downing Street während der Pandemie stark in die Kritik geraten. Oppositionschef Keir Starmer forderte die Konservativen auf, Johnson aus dem Amt zu entfernen. +++ 22.00 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson hat ein Misstrauensvotum in seiner konservativen Fraktion überstanden. Die Mehrheit seiner Parteikolleginnen und Parteikollegen sprach dem Premier am Montagabend in London ihr Vertrauen aus. Bereits seit einigen Tagen vermuteten Experten in Großbritannien, dass Johnson sich einem Misstrauensvotum stellen muss. Wegen seiner Teilnahme an einer der Feiern war gegen Johnson eine Geldstrafe verhängt worden. Der Premierminister braucht 180 Stimmen, um das Misstrauensvotum zu gewinnen – falls alle Abgeordneten abstimmen. Juni, 9.00 Uhr: Gegen Premier Boris Johnson hat beim parteiinternen Misstrauensvotum ein noch höherer Abgeordnetenanteil gestimmt als bei seinen Amtsvorgängerinnen Theresa May und Margaret Thatcher. Das berichtet der britische Guardian. Zwar muss sich Johnson nun ein Jahr lang keiner derartigen Abstimmung mehr stellen - der politische Druck auf ihn steigt aber. Die notwendige Anzahl an entsprechenden Anträgen von Tory-Abgeordneten sei erreicht, teilte der Chef des zuständigen Parteikomitees, Graham Brady, am Montag in London mit. „Boris müsste tretend und schreiend aus der Haustür der Nummer 10 [Amtssitz des britischen Premierministers] gezerrt werden. 41,2 Prozent waren indes gegen die derzeitige Führung. Alle konservativen Abgeordneten haben dabei abgestimmt.
London (dpa) - Der Versuch der innerparteilichen Gegner Boris Johnsons, den Premier zu stürzen, misslingt. Doch das Ergebnis der ...
Es war aber nicht nur die laxe Haltung gegenüber den eigenen Regeln, die Johnsons Gegner in der eigenen Partei auf die Barrikaden gebracht hat. Ein Untersuchungsbericht warf den Verantwortlichen in der Downing Street Führungsversagen vor. Johnson stellte die Kritik an sich als reinen Medienrummel dar. In beiden Fällen mussten konservative Abgeordnete zurücktreten. Die Opposition hat gute Aussichten auf einen Erfolg. Dann dürfte der Druck auf den Premier wieder steigen. Johnson war unter Druck geraten, nachdem Details über teilweise exzessive Partys in seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street während der Corona-Lockdowns ans Licht gekommen waren. Zwar ist nach den Regeln der Konservativen Partei ein Misstrauensvotum erst nach zwölf Monaten wieder möglich, doch die nächste Krise bahnt sich schon an.
Der Versuch, den britischen Premier zu stürzen, misslingt. Doch das Ergebnis ist verheerend. Der frühere Parteichef der Konservativen drängt auf ...
Wohnungsbauminister Michael Gove sagte unterdessen, man müsse sich auf die Prioritäten der Menschen konzentrieren, nachdem der Premierminister das Vertrauen seiner Abgeordneten gewonnen habe. Er glaube nicht, dass Boris Johnson noch einmal zu den Parlamentswahlen antreten werde. Jesse Norman, Tory-Abgeordneter und langjähriger Weggefährte Johnsons, warf dem Premier unter anderem vor, die Einheit des Landes zu gefährden. "Labour wird Großbritannien wieder auf den richtigen Weg bringen." Der frühere Parteichef der Konservativen drängt auf Konsequenzen. Ein Überblick über die Reaktionen. Die britische Öffentlichkeit habe genug von einem Premierminister, der viel verspreche, aber niemals diese Versprechen halte, sagte der Labour-Chef.
Gegen den britische Premierminister Boris Johnson stimmten 40 Prozent der Abgeordneten in Großbritannien. Johnson bleibt damit ein Regierungschef auf Abruf.
Zwar ist die konservative Mehrheit im Unterhaus dadurch nicht gefährdet. Doch der Urnengang in den beiden von den Tories gehaltenen Wahlkreisen gilt als wichtiges Barometer für die schlechte Stimmung im Land. Johnson hatte die Parlamentswahlen 2019 mit dem Versprechen gewonnen, den Brexit des Landes zu vollenden. Die Rebellion aus den eigenen Reihen hatte sich in den vergangenen Tagen angedeutet. Der heutige Brexit-Minister und Johnson-Vertraute Jacob Rees-Mogg hatte damals das Ergebnis von May als „schrecklich“ für eine Premierministerin bezeichnet und ihr den Rücktritt nahegelegt. „Mehr als 15 Prozent der konservativen Parteimitglieder im Parlament haben eine Vertrauensabstimmung beantragt“, hatte Sir Graham Brady, Vorsitzender des sogenannten „1922 Committee“ am Montagmorgen mitgeteilt. Das Ergebnis fiel jedoch deutlich knapper aus, als es die Anhänger des Premiers erhofft hatten und zeigt den tiefen Riss, der durch die britischen Konservativen geht.
Der britische Premier Johnson hat das Misstrauensvotum seiner Partei knapp überstanden. In Brüssel schaut man nun mit Sorge auf künftige diplomatische ...
Aus Sicht der stellvertretenden Vorsitzenden des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, ist Johnson damit innenpolitisch »massiv angezählt«. Noch weiter geht der frühere Parteichef der britischen Konservativen, William Hague: Johnson habe nicht mehr die Autorität, um seine Partei und das Land zu führen, schrieb der ehemalige Außenminister in einem Beitrag für die Tageszeitung »The Times«. Er forderte den Premier zum Rücktritt auf. Die Zustimmung fiel damit geringer aus als jene 63 Prozent, die seine Vorgängerin Theresa May bei einer Vertrauensabstimmung im Dezember 2018 erhalten hatte.
Britischer Premier Boris Johnson kommt wieder mal mit einem blauen Auge davon – ist aber angeschlagener denn je · Zweifel bei Tories, ob man mit Johnson Wahlen ...
Es war aber nicht nur die laxe Haltung gegenüber den eigenen Regeln, die Johnsons Gegner in der eigenen Partei auf die Barrikaden gebracht hat. Schon in den vergangenen Monaten wuchs der Druck auf Johnson wegen der "Partygate"-Affäre. Ein weiteres Misstrauensvotum ist nach den geltenden Regeln der britischen Konservativen allerdings für einen Zeitraum von zwölf Monaten ausgeschlossen. Denn Johnson hatte die Partys nicht nur geduldet, sondern teils selbst mitgefeiert. Denn immerhin 148 der 359 konservativen Unterhausabgeordneten sprachen Johnson das Misstrauen aus. Denn die hohe Zahl der Stimmen gegen ihn sind ein deutliches Zeichen dafür, dass es innerhalb der Konservativen brodelt. Boris Johnson ist das Stehaufmännchen der britischen Politik geworden.
Das parteiinterne Misstrauensvotum gegen Premierminister Boris Johnson ist gescheitert. Am Ende stimmten nur 148 Tory-Abgeordnete gegen Johnson, ...
Es war aber nicht nur die laxe Haltung gegenüber den eigenen Regeln, die Johnsons Gegner in der eigenen Partei auf die Barrikaden gebracht hat. Nach den aktuellen Parteiregeln darf für die Dauer von zwölf Monaten kein weiteres Misstrauensvotum gegen Johnson angestrengt werden. Ebenfalls zu denken geben sollte Johnson, dass die Rebellion nicht nur von einem Flügel der Partei zu kommen schien. Ein Untersuchungsbericht warf den Verantwortlichen in der Downing Street Führungsversagen vor. Johnson war unter Druck geraten, nachdem Details über teilweise exzessive Partys in seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street während der Corona-Lockdowns ans Licht gekommen waren. Am Ende stimmten nur 148 Tory-Abgeordnete gegen Johnson, 211 votierten, weiterhin Vertrauen in Johnson zu haben.
Boris Johnson hat die Abstimmung gewonnen - und trotzdem eine massive Niederlage eingefahren. 148 Abgeordnete aus der eigenen Fraktion haben sich gegen ihn ...
Johnson ist am Ende. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Umfragewerte für die Regierung, für die Konservativen sind schlecht. Er geht auf die Kritiker in der eigenen Partei nicht ein. Er versteht nicht, dass er sich über das Gesetz gestellt hat, über die Regeln, die er selbst gemacht hat. Es geht ein tiefer Riss durch die Fraktion. Johnson ist angeschlagen. Boris Johnson hat die Abstimmung gewonnen - und trotzdem eine massive Niederlage eingefahren.
Ein Misstrauensvotum der Konservativen gegen ihren Premier ist gescheitert, seine Autorität aber beschädigt. Johnson will nun "einen Schlussstrich ziehen".
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Zwar gewann der britische Premier gerade noch das Vertrauen einer mageren Mehrheit seiner Parlamentsfraktion, doch der Konservative ist eindeutig ...
Der britische Premierminister hat das Misstrauensvotum knapp überstanden. Johnsons zur Schau getragener Optimismus wirkt aber aufgesetzt....
Zuletzt geschah das Anfang des Jahres, als schon einmal ein Misstrauensvotum bevorstand, und dann der russische Angriff auf die Ukraine die Rebellion in sich zusammensacken ließ. Fahrig mäanderte der britische Premierminister vor sich hin, als er im BBC-Interview zu erklären versuchte, warum man jetzt „nach vorn schauen“ dürfe. Sein oft ansteckender Optimismus wirkte aufgesetzt. Selten sah man Boris Johnson so angeschlagen wie am späten Montagabend, als er sein schwaches Abschneiden beim Misstrauensvotum als „überzeugendes, entschiedenes Ergebnis” interpretierte.
Boris Johnsons politische Zukunft ist nach dem Misstrauensvotum ungewisser denn je. Ist das der Anfang vom Ende? Und wer könnte seine Nachfolge antreten?
Johnson entschuldigte sich zwar immer wieder für die Veranstaltungen, vermittelte Experten zufolge jedoch gleichzeitig, dass er eigentlich nichts falsch gemacht habe – und das, obwohl ihn die Mehrheit der Bevölkerung Umfragen zufolge als Lügner bezeichnete. Die regierungskritische Tageszeitung The Guardian verwies außerdem darauf, dass es nach einem Misstrauensvotum erfahrungsgemäß nur eine Frage der Zeit sei, bis der Premierminister schließlich endgültig aus dem Amt gedrängt wird. Er gab sich gestern gewohnt kämpferisch und bezeichnete das Ergebnis als „sehr gut” für die Politik und für das Land. Es bedeute, dass sich die Regierung endlich auf die Dinge konzentrieren könne, die für die Menschen wirklich wichtig seien. Nach einem „Weiter so“ für Johnson sieht es Experten zufolge allerdings nicht aus. Dabei bezog er sich unter anderem auf die steigenden Lebenshaltungskosten und den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Justizminister Dominic Raab äußerte sich ähnlich: „Das Wichtigste ist, dass wir das Ergebnis akzeptieren und weitermachen“, betonte dieser gestern. Thronjubiläums der Queen zierten gestern immer noch kleine Wimpel, bedruckt mit dem Muster des „Union Jacks“, das britische Regierungsgebäude in der Downing Street 10.
Der britische Premier hat ein Misstrauensvotum gegen ihn ganz knapp überstanden. Er will weitermachen, als wäre nichts gewesen.
– sowie den frühen Start der Covid-Impfkampagne. Er verschweigt, dass er am Anfang für eine Durchseuchung der Briten durch Corona eingetreten war, dann eine 180-Grad-Wende gemacht hatte. Churchill dagegen hatte zumindest in der Krise Verantwortung gezeigt – und zwar mit aller Konsequenz. Der Mann mit dem blonden Wuschelkopf sieht sich gern als eine Art Wiedergeburt von Winston Churchill, über den er auch eine Biografie geschrieben hat.
Der Versuch, den britischen Premier zu stürzen, misslingt. Doch das Ergebnis ist verheerend. Der frühere Parteichef der Konservativen drängt auf ...
Wohnungsbauminister Michael Gove sagte unterdessen, man müsse sich auf die Prioritäten der Menschen konzentrieren, nachdem der Premierminister das Vertrauen seiner Abgeordneten gewonnen habe. Er glaube nicht, dass Boris Johnson noch einmal zu den Parlamentswahlen antreten werde. Jesse Norman, Tory-Abgeordneter und langjähriger Weggefährte Johnsons, warf dem Premier unter anderem vor, die Einheit des Landes zu gefährden. Der frühere Parteichef der Konservativen drängt auf Konsequenzen. Ein Überblick über die Reaktionen. "Labour wird Großbritannien wieder auf den richtigen Weg bringen." Die britische Öffentlichkeit habe genug von einem Premierminister, der viel verspreche, aber niemals diese Versprechen halte, sagte der Labour-Chef.
Die Befürworter Boris Johnsons sagen, er entscheide wenigstens die großen Dinge richtig. Das sehen die meisten bei den Tories wohl auch...
Am Montag kündigte John Penrose an, gegen Johnson zu stimmen, und trat von seinem Posten als Antikorruptionsbeauftragter der Regierung zurück. Er sieht Johnson wegen Partygate in Verletzung des sogenannten Minister-Kodex, was dessen Rücktritt erfordere. Seit der Veröffentlichung des sogenannten Gray-Berichts über die Corona-Regelverletzungen in der Downing Street hatte die öffentliche Kritik an ihm wieder zugenommen, auch in den eigenen Reihen. In den Tagen vor den Thronfeierlichkeiten versicherten erste Tories, dass das für eine Abstimmung erforderliche Quorum bald erreicht sei: 54 Abgeordnete oder 15 Prozent der Fraktion. Schon im Januar hatte der Ärger über „Partygate“ Dimensionen angenommen, die Johnson nah an ein Misstrauensvotum brachten. Unter ihnen war der frühere Außenminister Jeremy Hunt, der beim Kandidatenwettlauf vor drei Jahren Johnson unterlegen war und seither auf Revanche lauert. Doch der Krieg in der Ukraine ließ viele Abgeordnete ihre Anträge zurückziehen. Sie wollten den Premierminister nicht unterminieren, während dieser internationale Entscheidungen von großer Tragweite traf. Es sei nun eine Frage der Zeit, wann Johnson gehe, sagten einige. Schon während der legalen Party zum 70.
Deutlich knapper als erwartet hat Boris Johnson eine parteiinterne Vertrauensfrage überstanden. Wie so häufig interpretiert der britische Premier den ...
»Ich denke, dass dies ein sehr gutes Ergebnis für die Politik und für das Land ist... Das ficht den britischen Premierminister aber nicht an. Doch der demonstrative Jubel seiner Unterstützer kann nicht über die Realität einer zutiefst zerstrittenen konservativen Partei hinwegtäuschen. Das parteiinterne Misstrauensvotum aufgrund der Partygate-Enthüllungen ist noch schlechter ausgefallen als 2019 bei Theresa May – und die musste wenige Monate später gehen.
"Partygate" hat den einstigen Publikumsliebling Boris Johnson in den eigenen Reihen zur Persona Non Grata gemacht. Das Misstrauensvotum gegen den Premier ...
Am nächsten Morgen aber schwor der umstrittene konservative Parteichef und Premierminister bei einer Kabinettssitzung erst mal seine Ministerinnen und Minister auf einen Schulterschluss ein: „Ziehen wir einen Strich unter Partygate! Das ist eine Regierung, die das umsetzt, was die Menschen in diesem Land am meisten brauchen.“ Das Misstrauensvotum gegen den Premier ist seit Dienstag vom Tisch – doch mit seinem skandalösen Verhalten während des Corona-Lockdowns hat Johnson eine Rebellion an der Tory-Basis losgetreten, die ihm schon bald zum Verhängnis werden könnte. Boris Johnson aber will nicht auf seinen Vorgänger hören. Am Montagabend hatten ihm zwar 41 Prozent der eigenen konservativen Abgeordneten im britischen Unterhaus das Misstrauen ausgesprochen.
Boris Johnsons politische Zukunft ist nach dem Misstrauensvotum ungewisser denn je. Ist das der Anfang vom Ende? Und wer könnte seine Nachfolge antreten?
Johnson entschuldigte sich zwar immer wieder für die Veranstaltungen, vermittelte Experten zufolge jedoch gleichzeitig, dass er eigentlich nichts falsch gemacht habe – und das, obwohl ihn die Mehrheit der Bevölkerung Umfragen zufolge als Lügner bezeichnete. Die regierungskritische Tageszeitung The Guardian verwies außerdem darauf, dass es nach einem Misstrauensvotum erfahrungsgemäß nur eine Frage der Zeit sei, bis der Premierminister schließlich endgültig aus dem Amt gedrängt wird. Er gab sich gestern gewohnt kämpferisch und bezeichnete das Ergebnis als „sehr gut” für die Politik und für das Land. Es bedeute, dass sich die Regierung endlich auf die Dinge konzentrieren könne, die für die Menschen wirklich wichtig seien. Nach einem „Weiter so“ für Johnson sieht es Experten zufolge allerdings nicht aus. Dabei bezog er sich unter anderem auf die steigenden Lebenshaltungskosten und den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Justizminister Dominic Raab äußerte sich ähnlich: „Das Wichtigste ist, dass wir das Ergebnis akzeptieren und weitermachen“, betonte dieser gestern. Thronjubiläums der Queen zierten gestern immer noch kleine Wimpel, bedruckt mit dem Muster des „Union Jacks“, das britische Regierungsgebäude in der Downing Street 10.