Auf dem Hamborner Altmarkt in Duisburg sind vier Menschen durch Schüsse verletzt worden. Die Polizei ermittelt.
Es fielen unter anderem zahlreiche Schüsse auf dem Hamborner Altmarkt, wobei vier Menschen verletzt wurden. Als die Beamten vor Ort eintrafen, flüchteten viele Beteiligte. Zwei Verletzte wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht, zwei weitere flüchteten zunächst und begaben sich später selbst in ärztliche Behandlung. Die Polizei nahm 15 Menschen vorübergehend in Gewahrsam. Das Motiv für den Streit war zunächst unklar. Lebensgefahr bestand aber nicht, wie die Polizei in der Nacht zu Donnerstag mitteilte.
Bei mehreren Schusswechseln auf dem Hamborner Altmarkt in Duisburg sind vier Menschen verletzt worden. Einem Medienbericht zufolge gab es offenbar Streit im ...
Die Polizei sprach nun von einer dreistelligen Zahl von Menschen, die sich dort versammelt hätten. Eine Mordkommission hat zudem die Ermittlungen aufgenommen. Zunächst war von 80 bis 100 Personen die Rede gewesen, die auf dem Platz aufeinandergetroffen seien.
In der Duisburger Innenstadt hat es am Abend schwere Ausschreitungen gegeben. Laut Polizei waren mindestens 80 Personen beteiligt.
Panische Angst, dort nicht wegzukommen, hatte ich auch", so Augenzeugin Lena Schneider. Zudem sind auf Videos in Sozialen Netzwerken teilweise bis zu 30 Schüsse zu hören. "Wir haben handelnde Personen identifiziert, die möglicherweise dem Rocker und/oder Clanmilieu zugeordnet werden können", so der Sprecher weiter. Laut Polizei sind mindestens vier Menschen verletzt worden, die in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden.
In Duisburg sammelten sich bis zu 100 Männer in zwei Gruppen. Es fallen Schüsse, ein Großeinsatz folgt. Beteiligt ist wohl ein Clan mit Ableger in Berlin.
Das Motiv für den Streit in Duisburg ist noch unklar, als wahrscheinlich gilt, dass sich einer der Männer in seiner Ehre verletzt sah. Die Polizei nahm 15 Männer vorübergehend in Gewahrsam. Sie seien alle entweder der Rockergruppe und ihrem Umfeld oder dem Clan zuzurechnen. Im Laufe des Tages sollen zudem die festgenommenen Männer befragt werden. Auf dem Hamborner Altmarkt seien zwei Gruppen aufeinander getroffen, die der Rockergruppe Hells Angels und einem kriminellen türkisch-arabischen Clan zuzurechnen seien, wie NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Nachmittag mitteilte. R. war erstochen worden, nachdem er und seine Begleiter auf einem Volksfest mit Männern einer anderen Familie aneinander gerieten. „Die Bilder sind schockierend“, sagte Reul. Von einer neuen Dimension wollte er aber nicht sprechen.
Vier Verletzte, 15 Festnahmen, zahlreiche Einschusslöcher. So wie am Mittwochabend in Duisburg-Hamborn sind Konflikte im Clan- und Rockermilieu lange nicht ...
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Lange war es in Duisburg ruhig. Doch eine Schießerei mit vier Verletzten weckt böse Erinnerungen. Schon einmal bekämpften sich Rockerbanden.
Auch in umliegenden Städten seien Kräfte im Zusammenhang mit den Schüssen in Hamborn zum Einsatz gekommen, so die Polizei. "Bei uns haben in dieser Nacht nur wenige geschlafen", berichtet ein Polizeisprecher der "WAZ". Im Zusammenhang mit den Schüssen gibt es in der Nacht einen Einsatz von Spezialkräften in Duisburg. Das SEK verschafft sich gewaltsam Zutritt zu einem Haus, das einer Großfamilie gehören soll. Für die Ermittler seien "insbesondere Fotos oder Videoaufnahmen von Interesse". Sie könnten auch anonym zur Verfügung gestellt werden. Nun also Rocker gegen Clans. Für den Innenminister ist das kein ganz neuer Konflikt und auch keine neue Dimension. Schon vor einigen Jahren kämpften Rocker mit und gegen Clan-Angehörige etwa in Erkrath bei Düsseldorf. Und wie damals schweigen die Beteiligten eisern, wenn es darum geht, etwas über die Hintergründe zu erfahren. "Ich habe erfahrene, auf Rocker- und Clan-Kriminalität spezialisierte Staatsanwältinnen und Staatsanwälte auf den Fall angesetzt", versichert Duisburgs Leitende Oberstaatsanwältin Christina Wehner. "Die Täter sollten sich nicht sicher fühlen." Auch der Innenminister glaubt nicht, dass sich die Lage nun noch weiter hochschaukeln wird. Man werde jetzt ein Strukturverfahren gegen die Hinterleute einleiten. Der Tatort, der Altmarkt im nördlichen Duisburger Stadtteil Hamborn, ist noch am Tag nach der Schießerei mit Flatterband abgesperrt. Wie in diesen Kreisen üblich: Mit der Polizei reden will offenbar keiner von ihnen. Eine 15-köpfige Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Bevor die Schüsse fielen, waren 80 bis 100 Menschen aneinandergeraten. Bei Schüssen auf offener Straße sind im Duisburger Norden am Mittwochabend vier Menschen verletzt worden.
Duisburg: Am Mittwochabend sind auf dem Hamborner Altmarkt nach einem Streit Schüsse gefallen. Nun kontrolliert die Polizei Autos an der Stadtgrenze.
Die Tatortaufnahme und Spurensuche dauerten bis in die Nacht an, die Polizei wurde dabei von der Feuerwehr Duisburg unterstützt. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll es noch in der Nacht auf Donnerstag im Zusammenhang mit den Vorgängen am Altmarkt zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen sein. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Aktuell würden sich die 15 Beschuldigten nach wie vor in Gewahrsam befinden. Mittlerweile hat die Polizei Duisburg 15 Verdächtige festgenommen. Die Polizei Duisburg hält sich noch bedeckt, was diese Informationen angeht. Der Tageszeitung zufolge gäbe es Gerüchte über eine interne Auseinandersetzung der Duisburger Gruppierung der berüchtigten Rocker. Die Polizei Duisburg bestätigte auf DER WESTEN-Nachfrage, dass im Visier der Ermittlungen Angehörige einer Rockergruppe sowie Mitglieder eines Clans stehen würden. Das habe sich der Mann nicht gefallen lassen und soll eine Aussprache verlangt haben. In Zusammenarbeit mit anderen Behörden wie der Staatsanwaltschaft werden wir weiter Nadelstiche setzen und Strukturverfahren gegen Hinterleute einleiten“, versprach Alexander Dierselhuis. Der Duisburger Polizeipräsident stellte aber klar: „Das ist aber ein Marathon und kein Sprint. Wir haben aber einen langen Atem und nehmen das gern auf uns.“ Die Täter sollten sich nicht sicher fühlen. Wir verfolgen die Straftaten mit Nachdruck und all dem, was der Rechtsstaat aufbieten kann." Am Mittwochabend (5. Mai) hat es in Duisburg eine Auseinandersetzung zwischen 80 bis 100 Personen auf dem Hamborner Altmarkt gegeben.